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Mittwoch, 14. Mai 2014

Was weiß Google über mich?

Da ich im Handybereich auf Android umgestiegen... und viele Android nutzen – Habe ich mir einmal die Frage gestellt... Was weiß Google über mich?

Um das herauszufinden, ein paar Links und eine Erklärung dazu – Die Sachen erklären sich von selbst – Deswegen wird es auch nur die Links von mir geben und ihr nehmt die Einstellung vor, welche ihr gerne haben wollt.

Dashboard(klick)

Im Dashboard könnt ihr euere Kontoaktivitäten prüfen und teilweise Einstellen 

Hier könnt ihr sehen ob oder welche persönliche Daten Google von euch hat. 
Ganz unten bei "Deaktivierungseinstellungen" könnt ihr 2 Einstellungen vornehmen, welche ich euch empfehlen würde zu deaktivieren!

Webprotokoll(klick)

Das erklärt sich von selbst - Ich persönlich hab das Webprotokoll deaktiviert. 



Macht das beste daraus & schützt euch gescheit :)  

Sonntag, 6. April 2014

Wir bauen uns eine eigene Cloud


Heute zeige ich euch wie ihr euch eine „OwnCloud“ mit dem Pi „bastelt“

Das ganze dauert ein wenig, holt euch was zu trinken und los geht es!

Um Fehler auszuschließen, schreibe ich heute mal, dass ihr euren Pi Updaten sollte:


  1. sudo apt-get update

    sudo-get upgrade

  2. sudo groupadd www-data

    sudp usermod -a -G www-data www-data → Wir legen eine neue Gruppe an

  3. sudo apt-get install apache2 php5 php5-gd php-xml-parser php5-intl

    sudo apt-get install php5-sqlite curl libcure13 php5-curl → Die Installation dauert eine ganze Weile

  4. sudo nano /etc/apache2/sites-enabled/000-default

    Wir suchen hier die Zeile „AllowOverride None“ und ändern auf „AllowOverride ALL“
    Speichern und bestätigen das

  5. sudo a2enmod rewrite

    sudo a2enmod headers

  6. sudo services apache2 restart

  7. sudo apt-get install sqlite → Installation eines Datenbankservers (SQLite)

  8. sudo tar -xjf owncloud-5.0.0.tar.bz2 → Daten entpacken

  9. sudo cp -r owncloud /var/www → wir nehmen die Dateien und packen diese in unser Stammverzeichnis des Webservers

  10. sudo mkdir /media/owncloud → Wir erstellen fix unseren Ordner für die Daten.

  11. sudo mkdir /media/owncloud/data → Hier werden diverse Daten gespeichert. Dazu später mehr

  12. sudo chown -R www-data:www-data /var/www → wir fügen noch ein paar Rechte hinzu

    sudo chown -R www-data:www-data /media/owncloud/data

  13. Wir öffnen unseren Browser und greifen auf unsere Cloud zu. Das ganze erfolgt via 192.168.xx.xx/owncloud → Die „xx“ sind natürlich zu ersetzen...!



  14. In der Regel sollte jetzt die Konfig-Seite eurer Cloud kommen – Klickt da bitte auf „Fortgeschritten“

    Jetzt vergebt ihr einen Benutzernamen inkl. Passwort

    Bei „Data folder“ kommt dies hier rein „/media/owncloud/data“

    Fertig konfiguriert!

  15. Sudo /etc/init.d/apache2 restart → Wir starten unseren Apache neu und das soll es auch für gewesen sein



Sonntag, 2. März 2014

Samba-Server auf dem Pi


Ist auch eher wieder so ein Ding, was ich für nen Kumpel gemacht habe. Ist eher so eine Windows zu Raspberry Geschichte – Ich habe ihm das gemacht – macht ihr das Beste daraus.

  1. sudp apt-get install samba samba-common-bin
  2. sudo mkdir /media/usbl > das ist unser „share“ (Weitergabe Ordner)
  3. sudo nano /etc/samba/smb.conf > Wir konfigurieren
  4. ####### Authentication #######
         # "security = user" is always a good idea. This will require a Unix account
         # in this server for every user accessing the server.  
        security = user > bei „security = user“ nehmt ihr am „start“ das „#“
  1. Wir bleiben in der Datei und fügen folgendes hinzu!
          [Share]
          comment = Samba Freigabe
          path = /media/usb1
          writeable = yes
          guest ok = no
  1. sudo smbpasswd -a pi && sudo chown -R pi:pi /media/usbl > Wir erstellen einen Nutzer
  2. sudo /etc/init.d/samba restart > Wir starten Samba einmal neu
  3. sudo nano /etc/samba/smb.conf > Die Arbeitsgruppe einrichten
  4. Wir suchen die „Global Settings“ und darin nach „workgroup = xxx“ - die xxx stehen für euere Arbeitsgruppe.
  5. Aussehen muss das ganze am Schluss so...
    #===================== Global Settings =====================
          [global]
          ## Browsing/Identification ###
          # Change this to the workgroup/NT-domain name your Samba server will part of

          workgroup = WORKGROUP (HIER KOMMT EUER NAME DER WK REIN)

Donnerstag, 20. Februar 2014

OpenVPN auf eurem Smartphone/Tablet

Das Tutorial reiht sich an dieses hier an: KLICK
Wenn ihr auch unterwegs mit eurem Handy via VPN surfen wollt, geht wie folgt vor:



  1. cd /etc/openvpn/easy-rsa/

    sudo su

    source vars

    ./build-key clientS
    (Statt „clientS“, könnt ihr auch Smartphone etc. einsetzen)



  2. Wie im Schritt 12, legen wir uns nie eine neue .ovpn Datei an. Nur das ihr jetzt statt „Client1“, „clientS“ einsetzen müsst!



  3. Jetzt erstellen wir wieder unsere Zertifikate / Schlüssel / Pakete

    cd /etc/openvpn/easy-rsa/keys

    tar czf openvpn-keys-clientX.tgz ca.crt clientX.crt clientX.csr clientX.key raspberrypi.ovpn

    mv openvpn-keys-clientS.tgz /home/pi

    chown pi:pi /home/pi/openkeys-clientS.tgz

    exit



  4. sudo /etc/init.d/openvpn restart


  5. Als App für Android empfehle ich „OpenVPN für Android“ → kopiert folgende Daten auf die SD-Karte in eurem Android Handy (am besten in einem Ordner)

    ca.crt - clientX.crt - clientX.csr - clientX.key - raspberrypi.ovpn

    Danach könnt ihr die „raspberrypi.ovpn“ mit der App ganz einfach öffnen!


  6. Für das iPhone empfiehlt sich: OpenVPN Connect oder eine App eurer Wahl

Samstag, 15. Februar 2014

Wie man einen OpenVPN-Server auf dem Pi installiert


Wozu ist so was gut?

Ihr verbindet euch mit einem öffentlichen Wlan Netzwerk - Jeder der ein wenig Ahnung hat, kann ohne Probleme euere Daten mitschneiden. Durch einen VPN-Clienten ist dies nicht mehr möglich bzw. der "Angreifer" bekommt nur kryptische Zeichen zu sehen. 

  1. sudo su (damit wir die Befehle als Admin ausführen können)
  1. apt-get install openvpn openssl (Wir installieren ein paar Dinge)
  1. cd /etc/openvpn
    cp -r /usr/share/doc/openvpn/examples/easy-rsa/2.0 ./easy-rsa
    Wir wechselten damit in unser Open-VPN Verzeichnis
  1. nano easy-rsa/vars → Wir Edieren eine Datei
    export EASY_RSA=“ /etc/openvpn/easy-rsa“
  1. cd easy-rsa
    source vars
    ./clean-all
    ./pkitool –initca (vor dem „initca“ sind 2 Minuszeichen)
    ln -s openssl-1.0.0.cnf openssl.cnf


  2. Ihr werde gleich nach euerer Landeserkennung gefragt. Für D-Land gebt ihr „DE“ ein und das andere lasst ihr bitte frei.
    Es geht dann weiter mit:
    ./build-ca OpenVPN
    ./build-key-server server
    ./build-key client1


  3. ./build-dh


  4. cd /etc/openvpn
    touch openvpn.conf
    nano openvpn.conf

    Folgende Zeilen könnt ihr euch nun kopieren. Oder ihr schreibt sie mal ab :)

    dev tun proto udp port 1194 ca /etc/openvpn/easy-rsa/keys/ca.crt cert /etc/openvpn/easy-rsa/keys/server.crt key /etc/openvpn/easy-rsa/keys/server.key dh /etc/openvpn/easy-rsa/keys/dh1024.pem user nobody group nogroup server 10.8.0.0 255.255.255.0 persist-key persist-tun status /var/log/openvpn-status.log verb 3 client-to-client push "redirect-gateway def1" #set the dns servers push "dhcp-option DNS 8.8.8.8" push "dhcp-option DNS 8.8.4.4" log-append /var/log/openvpn comp-lzo

    *Speichern nicht vergessen!!!

  5. sh -c 'echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward'
    iptables -t nat -A POSTROUTING -s 10.0.0.0/8 ! -d 10.0.0.0/8 -o eth0 -j MASQUERADE

    Sollte ihr via Wlan mit eurem Pi verbunden sein, dann müsst ihr statt „eth0“, „wlan0“ wählen!

  6. Wir müssen noch ein # Zeichen entfernen bei der Datei „net.ipv4.ip_forward=1
    nano /etc/sysct1.conf
    net.ipv4.ip_forward=1 ← Das # bitte löschen und speichern


  7. crontab -e
    @reboot sudo iptables -t nat -A POSTROUTING -s 10.0.0.0/8 ! -d 10.0.0.0/8 -o eth0 -j MASQUERADE

    Dies dient dazu, dass auch nach einem Neustart alles funktioniert. Denk wieder daran, falls ihr Wlan nutzt, dass auch einzutragen (anstatt eth0).


  8. cd /etc/openvpn/easy-rsa/keys
    nano raspberrypi.ovpn
    Folgendes fügen wir ein:
    dev tunclientproto udpremote RASPBERRY-PI-IP 1194resolv-retry infinitenobindpersist-keypersist-tunca ca.crtcert client1.crtkey client1.keycomp-lzoverb 3

    *bei RASPBERRY-PI-IP kommt euere öffentliche IP rein
  9. tar czf openvpn-keys.tgz ca.crt client1.crt client1.csr client1.key raspberrypi.ovpn
    mv openvpn-keys.tgz /home/pi
    chown pi:pi /home/pi/openvpn-keys.tgz

    Diese Befehle dienen dazu, sämtliche Zertifikate und Pakete zu erstellen.
  10. Wir starten unseren Pi wie folgt neu
    /etc/init.d/openvpn restart
    exit

    Wir weißen ihn auch gleich mit an, dass er nach dem Neustart OpenVPN gleich startet.



Ihr braucht jetzt noch einen VPN-Clienten für euer System – Bei Linux installiert ihr einfach das Paket „openvpn“ - bei Windows empfehle ich dieses KLICK und für OS X dieses KLICK
Vergesst nicht, in eurem Router den Port „1194“ freizugeben und auf eueren Pi umzuleiten!!!
Wie das bei euch geht, kann ich nicht sagen. Da die Router einfach zu unterschiedlich sind.

Das ganze geht auch via Smartphone. Dabei ist es egal ob Android oder iOS - dazu sind allerdings noch ein paar Einstellungen an euerem Pi nötig. Damit dieses Tut nicht zu überladen wird, schreibe ich dazu ein extra Tut und werde es die Tage noch veröffentlichen.

Schönes Wochenende 



Donnerstag, 13. Februar 2014

Sicherheit geht vor „mail.de“

Als regelmäßiger Leser der Zeitschrift „c't“ aus dem "heise-Verlag", möchte ich euch kurz einen e-Mail Anbieter vorstellen. Welchen die c't Redaktion als besten & sichersten vorgestellt hat.

Es handelt sich um mail.de

Wer möchte kann sich hier einmal einlesen und auch weiterführende Artikel zu dem Thema erforschen. KLICK

Jetzt in der Aktuellen Ausgabe vom 10.2.2014 (Nr. 5) – Gibt es „exklusiv“ für c't Leser ein gratis Angebot von mail.de was folgendes beinhaltet:

- Server zu Server Verschlüsselung
- 3 – Faktor Authentifizierung
- unbegrenzter Cloud + Mail Speicher
- Server stehen in einem Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland
- Signierung aller ausgehenden Mails via DKIM

Das ganze ist Gratis – Ihr habt lediglich Werbeeinblendungen, die aber nicht weiter stören. Für einen kleinen Obolus und ein paar Funktionen mehr, könnt ihr die Werbung auch abschalten.

Hier der Link ins Glück...



P.S.: Trotz meines allerwelts-Namen... Habe ich eine normale Mail-Adresse mit Vor- & Zunamen bekommen.  

Dienstag, 31. Dezember 2013

Minecraft Server für max. 5 Personen



Wir versprochen, zeige ich euch nun, wie ihr einen Server für Minecraft anlegt. Wenn ihr diverse Optionen nutzt, könnt ihr mit bis zu 5 Leuten zocken. Ich muss zugeben, dass ich von diesen Spiel überhaupt keine Ahnung habe.
Ich schreibe das Tut nur, weil ich das ganze Zeug für einen Bekannten eingerichtet hab. Natürlich, auf dessen Pi.
Er spielt darüber mit 2 anderen Leuten = Es spielen 3 Personen auf dem Server. Aktuellen Berichten aus dem Netz zufolge, kann man mit 5 Personen spielen. Aber nur mit trickserei. 

Fang wir an

Via „sudo raspi-config“ schaut das euer Pi auf mindestens 900Mhz läuft.
Nun geht es ans Installieren:
sudo wget --no-check-certificate http://www.java.net/download/JavaFXarm/jdk-8-ea-b36e-linux-arm-hflt-29_nov_2012.tar.gz
Wir entpacken das ganze, damit es auch richtig funktioniert:

sudo tar -xf jdk-8-ea-b36e-linux-arm-hflt-29_nov_2012.tar.gz
sudo mv -v ~/jdk1.8.0 /opt/java
sudo rm jdk-8-ea-b36e-linux-arm-hflt-29_nov_2012.tar.gz
sudo update-alternatives --install "/usr/bin/java" "java" "/opt/java/bin/java" 1
sudo update-alternatives —set java /opt/java/bin/java


*vor „install“ und „set“ sind jeweils
2 MINUSZEICHEN!
Wir müssen ein paar Variablen anpassen. Das ist einfach und geht so:

sudo nano /etc/environment —> wir suchen die Folgendes
JAVA_HOME="/opt/java"
Ist die Zeile nicht vorhanden, fügen wir diese hinzu.
Wir speichern und weiter geht es mit:

nano -/.bashrc —> Wir suchen oder falls nicht vorhanden folgende 2 Zeilen ein:

export JAVA_HOME="/opt/java"
export PATH=$PATH:$JAVA_HOME/bin


Wir speichern und landen wieder in unserem Terminal.
Damit jetzt alles wirksam wird, müssen wir unseren Pi neu starten. Das passiert mit:
sudo reboot
Wir wollen ja nicht unseren Server unter unserem Namen laufen lassen. Zumindest würde das die Sicherheit enorm beeinträchtigen. Daher legen wir einen neuen Benutzer an:

sudo adduser mcserver (Statt mcserver, könnt ihr auch einen anderen Namen wählen)
su mcserver <— wir wechseln unseren Benutzer
cd <— Verzeichnisbaum
Wir legen nun einen Ordner an wo der Server gespeichert wird:

mkdir mc-server <— Der Name des Ordners
cd mc-server <— Unser Verzeichnis
Jetzt legen wir uns endlich einen richtigen Server an. Und das macht ihr so:

wget http://ci.md-5.net/job/Spigot/lastStableBuild/artifact/Spigot-Server/target/spigot.jar
Nun müsst ihr von euren Server die Startdatei bearbeiten. Das ganze passiert mit einem Script. So geht ihr vor:
nano start.sh
und fügt folgendes ein:

#!/bin/sh
BINDIR=$(dirname "$(readlink -fn "$0")")
cd "$BINDIR"
java -Xmx512M -XX:ParallelGCThreads=8 -Xincgc -
XX:+UseConcMarkSweepGC -XX:+UseParNewGC -XX:+CMSIncrementalPacing -
XX:+AggressiveOpts -XX:+CMSParallelRemarkEnabled -
XX:+DisableExplicitGC -XX:MaxGCPauseMillis=500 -XX:SurvivorRatio=16
-XX:TargetSurvivorRatio=90 -XX:+UseAdaptiveGCBoundary -XX:-
UseGCOverheadLimit -Xnoclassgc -XX:UseSSE=3 -
XX:LargePageSizeInBytes=4m -jar spigot.jar nogui

Das ist das Script - Wenn ihr cool seit, gebt ihr das mal alles schön mit der Hand ein. Wenn nicht, kopiert euch das einfach.
Nun müssen wir das Script aber noch zum laufen bringen…Das machen wir so:
chmod +x start.sh
MIt dem Befehl: ./start.sh läuft der Server nun.


Um eine neue Welt oder wie auch immer das heißt zu erstellen, seit etwas geduldig. Bei mir hat es ca. 10 Minuten gedauert. 

Tipps

Wenn ihr in der „raspi-config“ einstellt, dass er nicht auf’n Desktop booten soll, sonder so, dass das Terminal erscheint… läuft der Server wohl um einiges schneller
Auch solltet ihr darauf achten das euer RAM auf 512 MB ausgelegt ist
Wenn euer Server so langsam ist, dass ihr euren Pi in die Ecke hauen wollt, prüft mal euere Internetverbindung. Zu Empfehlen ist eine Leitung von 6000+


Viel Spaß und Erfolg

Samstag, 28. Dezember 2013

NOOBS - Die „besten“ Systeme

Von vielen stellen her, habe ich schon von NOOBS gehört - Es soll wohl für Einsteiger mit dem Pi gedacht sein, die sich nicht trauen ein Image auf die SD-Karte zu „brennen“. 
NOOBS kopiert ihr euch einfach auf die SD und wählt euch dann, dass System aus, was euch beliebt.

Zuerst stand jedoch der Download…

Am besten ihr ladet es euch hier herunter:
Klick - wählt hier bitte die „offline and network install“ Variante

Ist das ganze aus eurem Computer, entpackt ihr das .zip Archiv und kopiert euch die Daten auf eine SD-Karte - Empfohlen wird 4Gb - ich verwende eine 16Gb Karte.

Habt ihr das getan, steckt ihr die SD-Karte in euren Pi und der Spaß kann los gehen.

Systemwahl…

Ihr habt 6 Systeme zur Auswahl - Ich entscheide mich jetzt für „Raspbian (recommended)“

Ganz unten (an eurem Monitor) wählt ihr noch die Deutsche Sprache aus. 

Und nun klicken wir aus „install“.

Es dauert unterschiedlich lange bis die Systeme installiert sind. Wenn das System installiert wird, bekommt ihr verschiedene Tipps. Zum Beispiel, welche LogIn Daten notwendig sind oder wie ihr das System aus der Konsole starten könnt.
Lest euch das durch!!!

*Die Tastatur ist auf Englisch eingestellt. Also ist z.B. ein Z = Y und umgekehrt. Bedenkt das bei der PW-Eingabe.
_________________________________________________________________________
Gefällt euch das System nicht mehr oder ihr wollt aus Spaß ein anderes testen… Fahrt euren Pi richtig runter. Startet ihn neu und haltet die „shift“ Taste gedrückt - Das ist die Taste mit der man GROß-Schreibt.
Ihr werdet wieder in das ganz normale „NOOBS-Menü“ kommen. 

Ich installiere jetzt „Pidora“ - Ich mach das Häkchen bei Raspberry raus - klicke dafür auf Pidora und klicke wieder auf „install“.


Das soll es gewesen sein. Testet mal rum, kaputt gehen kann nichts :)

Minecraft installieren auf dem Pi



So Freunde der Nacht… Ich zock das zwar nicht, aber für alle die die ihren Pi mal fordern wollen ;)
Erklär ich euch wie man das beliebte Spiel „Minecraft“ installiert.

Los gehts…

Stellt sicher das die „Memory Split“ auf 128MB eingestellt ist
Ist sie nicht? Oder ihr wisst nicht wie ihr das macht, ge?
Gebt mal im Terminal „sudo raspi-config“ ein und dort findet ihr die Einstellung :)

Zur Installation

Wir laden uns mit folgendem Befehl „Minecraft“ runter:
wget https://s3.amazonaws.com/assets.minecraft.net/pi/minecraft-pi-0.1.1.tar.gz

Wir entpacken das ganze so:
tar -zxvf minecraft-pi-0.1..1.tar.gz

Wir gehen zum Ordner:
cd mcpi/

Ihr könnt das Game nun starten… mit:
./minecraft-pi

Das war es dann auch schon. Wenn ihr eueren Pi auf 900Mhz übertaktet habt, sollte alles flüssig laufen. Die Temperatur des Pi’s sollte sich so bei 60 - 65 Grad einpendeln. 

*Demnächst schreib ich noch ein Tut, wie ihr einen Minecraft-Server aufsetzt, wo bis 5 Personen zocken können.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

WhatsApp mit dem Raspberry Pi


Ich habe hier ein Tut gefunden, was ich euch nicht vorenthalten will. Denn bekannten Messenger „WhatsApp“ sollte denn meisten wohl ein Begriff sein. Ihr könnt jetzt auch via Pi Nachrichten verschicken – einen wirklichen Sinn... sehe ich darin zwar nicht. Aber vielleicht braucht es der ein oder andere ja...

Was ihr neben dem Pi noch zusätzlich braucht, ist eine Sim-Karte (PrePaid) und ein altes Handy um 'ne SMS zu empfangen.

Fangen wir an...

Wenn euer Pi nicht Up-to-Date ist... machen wir das mal. Ich denke ihr kennt diesen Schritt und daher erkläre ich diesen nicht noch einmal.

  1. sudo apt-get install pyhon-dateutil
  2. wget https://github.com/tgalal/yowsup/archive/master.zip
  3. unzip master.zip
  4. cd yowsup-master/src/
  5. nano config.example
  6. cc= (die Zeile könnt ihr mit dem Rautesymbol „ausklammern“)
  7. phone=hier kommt jetzt eine Handynummer rein
  8. id= erstmal frei lassen
  9. password= erstmal frei lassen
    Wichtig ist, dass hier die +49 (Ländervorwahl dran hängt!!!)
  10. Nun gehen wir in den Browser & geben ein: https://coderus.openrepos.net/whitesoft/whatsapp_sms
  11. Jetzt geben wir unseren Code ein, welchen uns WhatsApp zugesandt hat
    „python yowsup-cli -c config.example --register 123-456“

    Die 123-456 steht dabei für unseren zugesandten Code.
  12. Nun könnt ihr via dem Rpi WhatsApp Nachrichten via Pi senden und eventuell Leute ärgern :)
  13. Ds ganze geht mit folgendem Befehl:
    python yowsup-cli -c config.example -s 491631234567 "Das ist ein Test!"

    Die Handynummer ist die wo die Nachricht hin soll – die „xxx“ sprich die Anführungszeichen, müssen auch mit da stehen.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachten und verbringt das Fest mit eurer Family. Ihr dürft euch demnächst auf 4 neue Tuts freuen. Na ja, es sind 3 Tut – das 4te erklärt Tastenkürzel unter dem Betriebssystem „OS X“

*Wobei eine Sache fällt mir da ein. Ihr könnt Leute via WhatsApp ärgern. Da diese ja nicht wissen, woher die Nachrichten kommen bzw. von wem die Nachrichten sind ;)


Donnerstag, 7. November 2013

Festplatten richtig formatieren bzw. löschen


Grund für dieses Tutorial ist, dass ich mir vor kurzem über eBay eine gebrauchte externe 250Gb Festplatte ersteigert habe. Das ganze für 25,50€.

Meiner Neugier geschuldet, habe ich meine 2 Recovery-Programme durchlaufen lassen – das eine stellt Medien wieder her (Bild-Audio-Video) und das andere „recovert“ alles was man finden kann (Dokumente, Browserverlauf, Programme etc.).

Nachdem einmal 3h und einmal 8h (über Nacht) habe ich ca. 120Gb an Dateien wiederhergestellt – Was ich gefunden habe, war zum größten teil erschreckend – Neben Pornos... konnte man auch eine Reihe von LogIn Dateien wiederherstellen – Ich fand Projekte und diverse andere Unterlagen.

Das erschreckende für mich dabei war, der gute Mann war ebenfalls Programmierer – Nachdem ich mit dem Mann Kontakt aufnahm um ihm mein Ergebnis zeigte, war er selbst schockiert und meinte „Ich habe doch bei Windows die „sichere Formatierung“ gewählt...“
Wir tauschten uns noch ein wenig aus und es wurde ein netter Kontakt, wo sich herausstellte, dass er keine 50Km von mir entfernt wohnte...

Sei es drum, dies nur als kleine Geschichte – ich will euch erklären, wir ihr euere alten FP trotzdem verkaufen könnt, wenn ihr sie nur richtig löscht!

Wollt ihr die Festplatte zerstören, dann ist der sicherste Weg, diese zu entmagnetisieren. Meist wird das mit FP der Regierung gemacht oder Daten die als „streng geheim“ eingestuft wurden.

Programm „Eraser“

Formatiert nach dem diversen Standards wie z.B. denn des amerikanischen Verteidigungsministeriums (5220.22-M) oder des deutschen BSI dieser überschreibt alles mit 1 und 0 – Diesen Standard nutze ich selbst. Bei Mac ist dieser schon integriert und ich kann das bis zu 10(?)x damit überschreiben – Eine Datenwiederherstellung und somit so gut wie nicht möglich. Falls doch, findet ihr nur kryptische Zeichen ohne jegliche Bedeutung.

*Ich kann damit nicht die Systemplatte überschreiben!

DBAN

Benützt auch die beiden Methoden wie beschrieben. Jedoch, passiert das ganze auf DOS-Ebene – Das Programm kann von USB-Stick, CD/DVD oder Old School via Diskette gestartet werden – Dadurch ist es möglich, nach dem Boot auch die Systemplatte zu überschreiben.

Selbst habe ich nur das Programm „Eraser“ einmal angetestet. Es wurden nur Datenfragmente gefunden, womit man überhaupt nichts anfangen kann.

Bei Linux oder OS X brauchen wir keine spezielle Software, da dies von Haus aus angeboten wird. Bei OS X(Apple) z.B. läuft das ganze über das „Festplattendienstprogramm“

Hier die Links zu beiden Programmen:

Eraser: Klick
DBAN: Klick





Sonntag, 6. Oktober 2013

TrueCrypt – Wie ich eine Festplatte verschlüssle


Das Programm ist kostenlos und in englisch. Jedoch gibt es für die Aktuelle Version eine deutsche Sprachdatei!

Die Links dazu, füge ich am Ende des Tuts ein. Ich werde eine Festplatte (Partition) verschlüsseln.

Die Frage die ihr euch stellen müsste, wozu sollte ich eine Festplatte verschlüsseln? Da unsere Welt rasend Digitaler wird und immer mehr über PC läuft, ist es schon angebracht, die Kontoauszüge, Unterlagen für die Steuer, Kundenberichte oder auch Nacktbilder von der Freundin etc. zu verstecken.
Daher solltet ihr euch vorher überlegen, wie Groß die Kapazität der Festplatte sein soll...

Fangen wir an:

*Wie ihr eine Partition unter Win 7 erstellt, könnt ihr HIER nachlesen. 

  1. Wir starten TC → Wir klicken auf „Volumen erstellen/Create Volume“
  2. Klicken auf „Verschlüsselt eine Partition/Laufwerk bzw. Encrypt a non-system partition/drive“ → danach auf „Weiter“
  3. Wir wählen „Standard TC-Volumen“. Das sollte für einen „normalen“ Anwender völlig ausreichen. Da ich mal nicht davon ausgehe, dass ihr entführt oder erpresst werdet... → wir klicken auf „Weiter“
  4. Wir wählen die FP aus, welche wir verschlüsseln wollen – In meinem Fall ist das „Test für TC mit dem Buchstaben H“ - Diesen Hacken bei „Verlauf nicht speichern / Never save history“ lassen wir drin. Denn sonst könnte man nachvollziehen, welches Laufwerk zuletzt angewählt wurde bzw. verschlüsselt wurde → „Weiter“
  5. Da ich jetzt davon ausgehe, dass ihr eine leere Partition habt, verwenden wir „Verschlüsseltes Volumen erstellen und es formatieren / Create encrypted volume and format it“ - Dies Variante ist schlicht schneller.
    Nehmt ihr Punkt 2 – Dauert es Stundenlang ehe die ganzen Sachen verschlüsselt sind → „Weiter“
  6. Als VS-Algorit. Empfehle ich „Serpent-Twofish-AES“ und als Hash-Algo „Whirlpool“ - Nach meinen Erfahrung ist diese Variante am sichersten → „Weiter“
  7. Er zeigt euch jetzt noch einmal das er 9Gb verschlüsselt und ob es die richtige FP ist → Weiter
  8. Jetzt legt ihr ein Kennwort fest – Wichtig dabei, es sollte von jedem etwas behalten – Groß- Kleinbuchstaben, Sonderzeichen, Zahlen und es sollte mindestens um die 12 Zeichen lang sein – Somit könnt ihr euch relativ sicher sein, dass es nicht geknackt wird! → Weiter
  9. Ihr werdet jetzt gefragt, ob ihr Dateien über 4Gb auf euren Stick laden wollt, in meinem Fall ist das nicht so, also setze ich dem Punkt bei „Nein“ - Solltet ihr ein Volumen verschlüsseln mit 100Gb ist es wohl vom Vorteil, „Ja“ zu wählen → „Weiter“
  10. Es geht ans Formatieren – Da ich keine Dateien über 4Gb speichern möchte, lass ich das Dateisystem auf „FAT“ - Wenn ihr über 4Gb gehen wollt, wählt ihr das Format „NTFS“.
    Es steht jetzt da, dass ihr den Zeiger 30s im Fenster bewegen sollt, die Begründung steht da, tut das auch → „Weiter“
  11. Ihr bekommt jetzt eine WARNUNG das die FP formatiert wird und das alle sich darauf befindlichen Dateien GELÖSCHT werden!!! Da wir aber eine leere Partition haben, soll uns das dann nicht weiter stören. Wir bestätigen also mit „Ja“ und das Programm fängt an die Partition zu verschlüsseln.
    Bei dir dauerte es ca. 5 Minuten für 10Gb – Wie lange das dauert, hängt von diversen Faktoren ab – Es kann gut und gerne sein, wenn ihr 500Gb verschlüsseln wollt (warum auch immer...) das dies 1 Tag dauern kann → Ist das getan, klicken wir auf „beenden/exit“ Da wir erstmal nichts weiter verschlüsseln wollen.

    Die Verschlüsselung ist durch – Klickt ihr nun einmal auf „Arbeitsplatz/Computer“ seht ihr eure Partition heißt „Lokaler Datenträger“ - klickt ihr darauf, möchte er die Partition formatieren, was wir natürlich NICHT wollen...

    Wir wechseln wieder zu TC dort werden euch mehrere Festplatten bzw. Laufwerkbuchstaben angezeigt – Ich wähle jetzt einmal „T“ aus → danach klicken wir auf „Datenträger.../Select Device...“ und dort wählt ihr die verschlüsselte FP aus. Im meinem Fall ist das „H“.
    Wir klicken auf „Einbinden/Mount“ und geben unser gewähltes Passwort ein.
    Ihr seht jetzt in eurem Arbeitsplatz wird die FP mit dem Buchstaben „T“ angezeigt – Ihr könnt euch soviel Daten darein hauen wie ihr wollt bzw. was der Speicher zu lässt.

    Habt ihr euere Daten darauf gepackt, wechselt ihr wieder zu TC und klickt auf „Trennen“ ist die FP wieder verschwunden.


    Das war es auch schon 

    Ihr könnt mit TC auch noch andere Sachen tun. Ganz nett ist es, euere SystemPartition zu verschlüsseln – Bei Windows könnt ihr ja bevor ihr euch anmeldet, euer Konto mit einem Passwort schützen – Das jedoch relativ einfach zu knacken ist – Verschlüsselt ihr das ganze mit TC wird nach dem Einschalten des Computers, sofort das Passwort verlangt.
    Dazu werde ich ein anderes Tut schreiben, weil diesen Anleitung dafür die Falsche ist!!!

    Auch interessant ist es, nur ein Teil der Festplatte zu verschlüsseln bzw. anders ausgedrückt einen Teil der externen FP oder des USB-Sticks zu verschlüsseln ohne eine extra Partition zu erstellen. Das ganze landet dann in einem „Container“. Dazu werde ich aber auch noch ein extra Tut schreiben.

    Erstmal viel Spaß damit

    TrueCrypt: TC-Programm von Chip.de

    TC Sprachdatei: Deutsch Sprachfile für TC von Chip.de   


    Das ganze gibt es auch für Mac und Linux - Da aber leider die meisten immer noch Windows benutzen, habe ich mich dafür entschieden.

Dienstag, 10. September 2013

Die Pi-Cam

Nach langem hin und her, habe ich mir nun doch die Pi-Cam gekauft. Ich habe noch kein wirklichen Einsatzzweck für mich gefunden... Aber das wird schon noch kommen.

Sie ist ziemlich klein und lässt sich ganz gut verstecken. Ihre Größe Mist ca. 2,5 x 2,5cm. Ein netter Einsatzzweck ist eine verstecke Überwachung. Mit dem RPi zusammen, würde die Cam wunderbar in eine hohle Bibel passen und die Cam würde nicht auffallen.



Der Zusammenbau ist ein klein wenig "tricky"

Zwischen dem Lan und HDMI Stecker, sehr ihr eine CSI-Schnittstelle. Dieses "PlasteDing" müsst ihr nach oben "aufschieben". Am besten mit 2 Fingern und das ganze macht ihr bitte sanft und nicht mit Gewalt.
Die "blaue Seite" muss in Richtung des Lan schauen. Führt die Kamera langsam in den Schlitz und verschließt die Schnittstelle nun wieder (durch sanftes herunterdrücken).
Zum Schluss sollte das dann also so aussehen:
Im Hintergrund ist im übrigen die aktuelle Ausgabe des deutschen WIRED-Magazins...

Konfigurieren wir mal die Cam:

Ist unsere "Raspbian" nicht auf dem aktuellen Stand, führen wir aus:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Ist dies getan geben wir in die Konsole folgendes ein:

sudo raspi-config - Es öffnet sich ein Fenster - wir gehen zu Punkt 5 "Enable Camera" und klicken dort auf "Enable" - danach auf "finish" und der Pi bootet neu.

Wir machen ein Foto:

Im Terminal gebt ihr ein:

raspistill -o test.jpg (statt Test könnt ihr auch hund.jpg, auto.jpg oder was auch immer eingeben)

Ist die Cam richtig angeschlossen, leuchtet ein extrem nerviges Licht auf und das Bild wurde gemacht.
Gespeichert wird es im Verzeichnis "/home/pi/"

Wenn ihr die Kamera zur Überwachung nehmen wollt. Ist es sinnvoll dieses Licht abzuschalten. Ihr geht in das "Boot" Verzeichnis und öffnet die "config.txt" und tragt folgendes ein:

 disable_camera_led=1

Macht ihr nun ein Bild, sollte das Licht aus sein.

Gebt ihr im Terminal "raspistill" ein - Zeigt er euch sämtliche Optionen, welche ihr bei Foto schießen noch so einstellen könnt.


Drehen wir ein Video

Wir geben ein:

raspivid -o video.h264 -w 1280 -h 720 -t 5000

video.h264 gibt das Format an

-w 1280 -h 720 die Größe die Höhe/Breite an

-t 5000 wie lange es aufnehmen soll - Bei mir sind es 5 Sekunden - Die Cam arbeitet in Millisekunden - Also würde bei einem 30 Sekunden Video "-t 30000" stehen

Wenn ihr ohne Höhe und Breite arbeitet, ist das Standart Format 1920x1080

Beispiel:

raspivid -o video.h264 -t xxxxx

Da ich euere Speicherkarte nicht kenne, kann ein Video natürlich nicht unendlich aufzeichnen. Mein 5s. Video hat eine Belastung von 7,4Mb.

Ich werde die Tage einmal testen, wie der Zeitraffer funktioniert und wie stabil ein Netzwerk-Stream läuft.

Viel Spaß

*Nachtrag

Beim anschließen der Cam, nicht gleich verzweifeln wenn das Terminal einen Fehler angibt. In der Regel, steckt nur das Kabel nicht richtig oder falsch drin.
Ich habe beim ersten Anschließen auch gut 10 Anläufe gebraucht, ehe die Kamera richtig lief!

Montag, 19. August 2013

Wir lernen hacken...



Ich könnte euch jetzt erzählen, dass ihr nur euer eignes System hacken bzw. testen solltet. Wenn ihr das bei euch macht, tut dies auf einen Testsystem. Wenn ihr „genug“ Ahnung habt – macht das unter Linux. Habt ihr das nicht, macht bzw. testet das ganze unter Windows – wenn ihr allerdings im eurem Netzwerk was schrottet, eurem Nachbarn die Kreditkartendaten zockt oder was weiß ich, ist das nicht mein Problem, wenn ihr dafür angeschissen werdet – alles was ihr nach macht oder testet mach ihr auf euere Verantwortung!

Ich werde euch diverse Angriffe zeigen, aber nicht wie ihr euch davor schützt. Ich habe in der Stabi Muc ein wirklich tolles Buch gefunden wo man Leuten das „Hacken“ beibringen kann. Es heißt „Hacken für Dummies“. Es soll nicht heißen, dass ihr doof seit oder sonstiges. Aber auf diesem Buch kann man schöne Tuts aufbauen, welche ich euer nicht vorenthalten will. Wenn ihr dann wissen wollt, wie ihr euch dagegen schützen könnt oder wie ihr eure Angriffe verschleiert, müsst ihr dann das Buch lesen :)

Hier der Link zum Buch: Hacken für Dummies

P.S.

Ich werde diesen Tuts keinen bestimmten Stammbaum geben – so wie ich Lust und Laune habe, werde ich auch schreiben und euch in Sachen Computer Security einführen.

Freitag, 16. August 2013

Der Pi als Downloadserver



Viele werden sicherlich den jDownloader kennen. Das ganze gibt es auch in einer anderen Version für unseren Pi. Der Vorteil liegt auf der Hand, weniger Stromkosten.

Was wir brauchen: Pi – 4Gb SD-Karte – Tastatur – Lan/Wlan – Raspbian als OS

*Ich greife wie immer via SSH zu

Anleitung:

  1. sudo apt-get install python python-crypto python-pycur1 python-imaging liblept3 tesseract-ocr spidermonkey-bin python-qt4 screen
  2. sudo apt-get install python-openss1
  3. wget http://download.pyload.org/pyload-v0.4.9-all.deb
    sudo dpkg -i pyload-v0.4.9-all.deb
    rm pyload-v0.4.9-all.deb → Die Befehle nacheinander eingeben!
  4. cd /usr/share/pyload
    ./pyLoadCore.py
  5. Ihr bekommt jetzt einige Fragen, welche ihr beantworten müsst... ;)

Da wir sicherlich wollen, dass unser Pyload automatisch starten, müssen wir noch etwas Code einfügen.

  1. sudo nano /etc/init.d/pyloadboot
  2. ### BEGIN INIT INFO
    # Provides: pyload
    # Required-Start: $remote_fs $syslog
    # Required-Stop: $remote_fs $syslog
    # Default-Start: 2 3 4 5
    # Default-Stop: 0 1 6
    #Short-Description: Start pyload
    # Description: Start pyload
    ### End INIT INFO
  3. Speichern mit STRG/CTRL O und beenden mit X
  4. sudo chmod +x /etc/init.d/pyloadboot ← Rechtvergabe
  5. sudo update-rc.d pyloadboot defaults ← Autostart

Festplatte anschließen

  1. Steckt eure externe Festplatte an euren Pi. Denkt dran, dass ihr einen aktiven USB-Hub braucht oder das die Festplatte über eine externe Stromversorgung verfügt.
  2. Cd /root/.pyload/
  3. ln -s /dev/sda extern

Über die Weboberfläsche könnt ihr auf pyload zugreifen und euch einrichten. Ihr müsst dann noch eure externe Festplatte im pyload „scharf“ schalten.
Danach könnt ihr euch diverse Download-Hoster einfügen etc. Im Prinzip wie der jDownloader.

*Ihr greift natürlich auf die Weboberfläche mit 192.168.xx.xx zu

Fertig

Freitag, 9. August 2013

Wie ich Rechte vergebe unter Linux


Chmod

Von Anbeginn der Zeit, verfügt Linux über User and Groups. Man kann den einzelnen Leuten/Gruppen diverse Rechte geben oder entziehen.
Wir können die Rechtevergabe unter 2 Gesichtspunkten sehen: Oktalzahl oder Symbolisch.
Ich werde euch die Symbolische erklären, da diese für Anfänger einfacher zu verstehen ist.

Geben wir in unser Terminal einmal: ls -l ein



Nehmen wir uns einmal die erste Reihe vor:
drwxr-xr-x 2 pi pi 4096 Jun 12 18:36 Desktop

drwxr-xr-x ← Symbolische Rechtevergabe
2 ← Hardlink
pi pi ← 1. Besitzer 2. Gruppe
4096 ← die Größe
Jun 12 ← Datum
Desktop ← Wo ich mich gerade befinde – Wenn ihr in einem Unterordner seit, steht das dann auch da
Symbol
Rechtegruppe
u
User - Eigentümer
g
Group - Gruppe
o
Others - Andere
a
All - Alle

Die Recht

Symbol
Recht
r
Lesen
w
Schreiben
x
Ausführen
s
s-Bit
t
t-Bit
+
Recht hinzufügen
-
Recht entfernen
=
Diese Rechte nehmen/setzen

Wir testen das einmal:

Ich befinde mich wieder im Terminal und bin via SSH eingeloggt. Wie ihr im oberen Bild seht, sind dort 3 Ordner aufgeführt. Wir erstellen jetzt mal einen neuen Ordner „Test“.


Das ganze erfolgt mit „mkdir“

  1. sudo mkdir test → mit ls -l sehen wir nun einen neuen Ordner mit Standartrechten.
    Bild einfügen
  2. sudo chmod a+w+r+x test ← wir geben „all“(a) Schreib,Lese- und Ausführungsrechte
  3. sudo chmod a-w-r-x test ← wir nehmen jegliches Recht weg

Am Anfang, seht ihr ein d stehen. Dieses steht für Verzeichnis. Wenn ein - (Minus) davor steht, ist dies eine Datei.

*Wenn ihr das Testverzeichnis wieder löschen wollt: sudo rm -r test

Ich denke einmal Grundlegend habt ihr das verstanden. Am besten legt ihr euch ein neues Image an und testet mal etwas herum.
Was auch zu empfehlen ist, ladet euch eine Linux Live CD herunter. Brennt sie auf eine DVD & sagt eurem Windows PC, dass er von der CD starten soll.

Auf dem extra Image/DVD/USB (ein Stick geht auch als Live-System) könnt ihr soviel rumbasteln und testen wo ihr wollt und es entsteht euch kein Schaden. Jedenfalls kein Schlimmer... Ihr könnt sicherlich das Image auf der SD schrotten. Aber das sollte euch nicht weiter stören. War ja hoffentlich nur ein Testimage.

Erklärung zu „chown“

Der Systemverwalter kann einem anderen User seine Daten/Verzeichnisse „überschreiben“.

Einfach: chown username Dateien

Erweitert: chown -R paula:projektK /home/paula/ ← hier werden alle Verzeichnisse sowie Unterverzeichnisse Paula übergeben & der Gruppe „projektK“.

Erklärung zu „chgrp“

Der Systemverwalter kann bei einer Gruppe diese Option vornehmen.

Einfach: chgrp gruppe Datei

Erweitert: chgrp -R ← Es werden alle Verzeichnisse übergeben.

chgrp kann nur vom Systemverw. oder dem Eigentümer der Dateien benutzt werden. Wenn ein Normaluser chgrp verwendet, so kann er die Dateien nur Gruppen zuordnen, denen er selbst angehört.

Ich hoffe es hat euch geholfen. Wie weiter oben geschrieben, testet das einmal auf einen externen Medium aus.  

Donnerstag, 1. August 2013

Befehle unter Linux - Teil 2



  • chmod → änderung der Rechtevergabe einer Datei oder eines Verzeichnisses
  • chown → Eigentümer/Gruppe einer Datei/Verzeichnis ändern
  • uptime → wie lang ist euer System schon online, wie viel Nutzer nutzen es & die Uhrzeit
  • date → SysDatum + Uhrzeit
  • top → ihr könnt live verfolgen was gerade euer System macht
  • exit → ihr loggt euch aus dem System aus
  • kill → einen bestimmten Prozess beenden (der Pfad muss natürlich angegeben sein)
  • clear → Die Kommandozeile wird gereinigt
  • reboot → System startet neu
  • shutdown -h → euer Pi fährt richtig herunter. Wenn dann euer Monitor blinkt oder was auch immer ist das System richtig heruntergefahren & ihr könnt euren Pi vom Strom nehmen. Zieht ihr einfach den Stecker raus. Kann es zu Datenverlust oder zum Image schaden kommen (Das System wird geschrottet)
  • ifconfig → ihr seht eure aktuelle IP und weitere nützliche Sachen, die aber eher einen „Profi“ interessieren. Als einen Anfänger
  • cal → ihr seht einen simplen Kalender
  • useradd → Neuen Benutzer anlegen
  • userdel → Benutzer löschen
  • usermod → Benutzer ändern
  • groupadd → Gruppe anlegen
  • groupdel → Gruppe löschen
  • groupmod → Gruppe ändern

Useradd/Userdel habe ich bereits in der ersten Befehle-Tut erwähnt, hier habt ihr es aber noch einmal alles auf einen Blick.
In einem späteren Tut, werde ich euch erklären, wie ihr einem User/Gruppe Rechte geben oder nehmen könnt.

Tabelle der Befehl
Befehl
Erklärung
chmod
Rechtevergabe
chown
Eigentümer/Gruppe ändern
uptime
Zeigt wie lang das Sys schon läuft
date
Sys Datum+Uhrzeit
top
Laufende Prozesse im Live-Modus
exit
Prozess beenden / Konsole verlassen
kill
Einen Prozess beenden
clear
Säubert das Terminal
reboot
Neustart des Systems
Shutdown -h
Fährt den Pi richtig herunter
ifconfig
Zeigt die aktuelle IP
cal
Simpler Kalender
useradd
Neuer Benutzer
userdel
Benutzer löschen
usermod
Benutzer ändern
groupadd
Neue Gruppe
groupdel
Gruppe löschen
groupmod
Gruppe ändern

Es gilt auch hier wieder, vor einige Befehle muss „sudo“ gesetzt werden.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Befehle unter Linux - Getestet am RPi (für Anfänger)


Da ich ja generell mit dieses Tutorials helfen möchte, habe ich hier nun einmal ein paar Grundbefehle zusammengetragen, welche am häufigsten vorkommen & welche am nützlichsten sind. 
In einem nächsten Tut, werde ich euch weitere Befehle aufzeigen. Wie wir Gruppen anlegt oder rechte vergebt, wer wo auf welche Datei/Ordner/Verzeichnis zugreifen kann.

  • sudo apt-get update && sudo apt-get uprade (sollten regelmäßig ausgeführt werden. Hält das System frisch und rein ;)
  • aptitude – grafische Paketoberfläche → ihr seht alle installierten oder eben nicht installierten Pakete
  • apt-get install …. - damit installiert ihr irgendwas
  • apt-get info – Zeigt euch Informationen zu einer Datei an → apt-get info RetroPi(z.B.)
  • apt-get remove – Damit deinstalliert ihr eine Datei → apt-get remove RetroPi(z.B.)
  • cd - wir wechseln in ein Verzeichnis → cd /home(z.B.)
  • cd – (Minus) Damit wechselt ihr in das vorhergehende VZ
  • mkdir → wir erstellen ein Verzeichnis → mkdir neuerOrdner (Der Ordner wird im aktuellen VZ erstellt wo ihr euch gerade befindet. Beim Pi müsste es der Homeordner sein. Aber natürlich könnt ihr vorher mit dem Befehl „cd“ in ein VZ wechseln und dort einen Ordner erstellen...
  • rm → wir löschen eine/mehrere Dateien → normal sollte ihr in Ordner „X“ wechseln um eine Datei zu löschen. Macht ihr das nicht und ihr gebt normal „rm apple.sh“ löscht er euch alle Dateien welche „apple.sh“ heißen.
  • rm -R → löscht ihr komplette Ordner
  • adduser Test → ihr legt einen neuen Systemuser an – er wird euch nach einen Passwort für diesen fragen. Den Rest könnt ihr frei lassen.
    Es gibt auch noch die Variante „useradd“ da müsst ihr aber zuviel Konfigurieren und Linux Einsteiger, könnte das überfordern.
  • userdel → Ihr löscht euren User → userdel pi (Macht das aber bitte nicht) – Legt euch einen Testaccount zu → adduser test1(z.B.)
  • passwd → wir ändern unser Passwort → passwd test1 → somit könnt ihr auch euer Standardpasswort ändern. Was im Normalfall „raspberry“ sein sollte.
  • su + → wir wechseln einen Nutzer → su + test1(z.B.) → nehmen wir nur „su“ melden wir uns als Admin an und wir müssen vor die (meisten Befehle) kein „sudo“ mehr schreiben.
  • tar → wir entpacken eine Datei → Wir haben uns eine Datei heruntergeladen und diese ist im Homeordner gelandet, können wir diese mit dem Befehl „tar datei.tar.gz“ entpacken. Ihr müsst natürlich vorher mit cd /blabla in den Ordner wechseln!
  • tar Quellverzeichnis → Wie gerade beschrieben wechseln in das Verzeichnis wo unsere gepackte Datei ist. Mit dem Befehl: tar cfvz datei.tar.gz Quellverzeichnis entpacken wir diese in ein VZ unserer Wahl. cd /home/pi/retropi (z.B.)
  • ls → Listet die Daten auf, welche in Ordner X stehen → cd /home/pi (enter drücken) dann „ls“ und ihr seht welche Ordner sich in diesen VZ befinden.
  • lsusb → Eure angeschlossenen USB-Geräte werden aufgezählt. Somit könnt ihr sehen ob diese erstmal erkannt werden.
  • mv → Datei verschieben → mv /home/test1(AusgangsVZ) /home/pi (ZielVZ) → mit dem Befehl „mv“ könnt ihr auch noch Dateien Umbenennen.
  • cp → Datei kopieren → cp /home/test1 zu /home/pi → die Datei ist ist einmal im Ordner A und einmal im Ordner B
  • ps → zeigt euch alle aktuell laufenden Prozesse an
  • df -h → zeigt er euch den aktuellen Speicherplatz an und wie viel davon von frei ist
  • free -m → er zeit euch euren belegten Arbeitsspeicher(Ram) an
  • nano → Damit ändert ihr eine Datei/Config
  • vi → Das gleich wie „nano“
  • startx – Startet das Betriebssystem → Wenn ich meinen Pi starte, arbeite ich generell mit der Konsole. Möchte ich jedoch auf die grafische Oberfläche wechseln, muss ich diesen Befehl eingeben.

  • Bei dem ein oder anderen Befehl müsst ihr „sudo“ davor setzen.
  • Als Buch kann ich dieses Empfehlen. Es eignet sich für Anfänger, als auch für alte Hasen, die mal schnell etwas nachschlagen wollen: Linux Handbuch

    Tabelle mit Befehlen:

    Befehl Erklärung
    aptitude Grafische Paketoberfläche
    apt-get update Sucht nach Updates
    apt-get upgrade Hält euer System auf dem laufenden
    apt-get install Installiert ein Paket → apt-get install xxx
    apt-get info Zeigt Infos zum Paket
    apt-get remove Deinstalliert ein Paket
    cd Wechselt in ein Verzeichnis
    cd - Wechselt in das vorherige Verzeichnis
    mkdir Erstellt ein neues Verzeichnis
    rm
    rm -r
    rm -r -f
    Löscht eine Datei
    löscht ein Verzeichnis
    löscht ein Verzeichnis ohne Nachfrage
    adduser Neuer SystemUser
    userdel Löscht einen User
    passwd User kann das Passwort ändern
    su + Userwechsel(su +) / als Admin arbeiten(su)
    tar Wir entpaken eine Datei
    ls
    lsusb
    Zeigt an welche Ordner sich im VZ befinden
    Zeigt die angeschlossenen USB-Geräte an
    mv Datei verschieben oder umbennen
    cp Datei kopieren – woanders einfügen
    ps Alle aktuell laufenden Prozesse
    df -h Zeigt euch den Speicherplatz an
    free -m Verfügbarer Ramspeicher und dessen Benutzung
    Nano oder vi Ändern einer Datei/Config
    startx Starten des BS aus der Konsole heraus