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Mittwoch, 14. Mai 2014

Was weiß Google über mich?

Da ich im Handybereich auf Android umgestiegen... und viele Android nutzen – Habe ich mir einmal die Frage gestellt... Was weiß Google über mich?

Um das herauszufinden, ein paar Links und eine Erklärung dazu – Die Sachen erklären sich von selbst – Deswegen wird es auch nur die Links von mir geben und ihr nehmt die Einstellung vor, welche ihr gerne haben wollt.

Dashboard(klick)

Im Dashboard könnt ihr euere Kontoaktivitäten prüfen und teilweise Einstellen 

Hier könnt ihr sehen ob oder welche persönliche Daten Google von euch hat. 
Ganz unten bei "Deaktivierungseinstellungen" könnt ihr 2 Einstellungen vornehmen, welche ich euch empfehlen würde zu deaktivieren!

Webprotokoll(klick)

Das erklärt sich von selbst - Ich persönlich hab das Webprotokoll deaktiviert. 



Macht das beste daraus & schützt euch gescheit :)  

Sonntag, 6. April 2014

Wir bauen uns eine eigene Cloud


Heute zeige ich euch wie ihr euch eine „OwnCloud“ mit dem Pi „bastelt“

Das ganze dauert ein wenig, holt euch was zu trinken und los geht es!

Um Fehler auszuschließen, schreibe ich heute mal, dass ihr euren Pi Updaten sollte:


  1. sudo apt-get update

    sudo-get upgrade

  2. sudo groupadd www-data

    sudp usermod -a -G www-data www-data → Wir legen eine neue Gruppe an

  3. sudo apt-get install apache2 php5 php5-gd php-xml-parser php5-intl

    sudo apt-get install php5-sqlite curl libcure13 php5-curl → Die Installation dauert eine ganze Weile

  4. sudo nano /etc/apache2/sites-enabled/000-default

    Wir suchen hier die Zeile „AllowOverride None“ und ändern auf „AllowOverride ALL“
    Speichern und bestätigen das

  5. sudo a2enmod rewrite

    sudo a2enmod headers

  6. sudo services apache2 restart

  7. sudo apt-get install sqlite → Installation eines Datenbankservers (SQLite)

  8. sudo tar -xjf owncloud-5.0.0.tar.bz2 → Daten entpacken

  9. sudo cp -r owncloud /var/www → wir nehmen die Dateien und packen diese in unser Stammverzeichnis des Webservers

  10. sudo mkdir /media/owncloud → Wir erstellen fix unseren Ordner für die Daten.

  11. sudo mkdir /media/owncloud/data → Hier werden diverse Daten gespeichert. Dazu später mehr

  12. sudo chown -R www-data:www-data /var/www → wir fügen noch ein paar Rechte hinzu

    sudo chown -R www-data:www-data /media/owncloud/data

  13. Wir öffnen unseren Browser und greifen auf unsere Cloud zu. Das ganze erfolgt via 192.168.xx.xx/owncloud → Die „xx“ sind natürlich zu ersetzen...!



  14. In der Regel sollte jetzt die Konfig-Seite eurer Cloud kommen – Klickt da bitte auf „Fortgeschritten“

    Jetzt vergebt ihr einen Benutzernamen inkl. Passwort

    Bei „Data folder“ kommt dies hier rein „/media/owncloud/data“

    Fertig konfiguriert!

  15. Sudo /etc/init.d/apache2 restart → Wir starten unseren Apache neu und das soll es auch für gewesen sein



Mittwoch, 5. März 2014

Der Pi als AirPlay Client

Musik in jedem Raum? Kein Problem!

Vorraussetzung: iPhone – iPad – iPod – iMac – MacBook etc.

Wir fangen an:

  1. sudo apt-get update

  2. amixer cset numid=3 1

    Die Ausgänge:

    0 = Auto
    1 = Klinke
    2 = HDMI

    Wir bzw ich nutze die „1“ Klinke-Boxen

  3. sudo apt-get install git libao-dev libssl-dev libcrypt-openssl-rsa-perl libio-socket-inet6-perl libwww-perl avahi-utils

  4. sudo git clone https://github.com/albertz/shairport.git shairport

  5. cd shairport → Ab in den Ordner von Shairport

  6. sudo make → es wird compiliert

  7. sudo make install

  8. sudo cp shairport.init.sample /etc/init.d/shairport

  9. cd /etc/init.d

  10. sudo chmod a+x shairport

  11. sudo update-rc.d shairport defaults

  12. sudo nano shairport (ich hoffe ihr seit noch im Ordner /etc/init.d)

    Wir suchen die Zeile:

    DAEMON_ARGS=“-w $PIDFILE“ und fügen hinten dran -a RaspberryPi“

    aussehen sollte das ganze jetzt so:

    DAEMON_ARGS=“-w $PIDFILE -a RaspberryPi“

    Speichern und raus aus dem Editor


  13. sudo /etc/init.d/shairport start

    Mit dem Befehle könnt ihr auch dem Shairport anhalten.

    sudo /etc/init.d/shairport start/stop/restart


Am besten ihr nützt dazu ein USB-Soundkarte – Wenn ihr normale Boxen anschließt via Klinke, habt ihr oft ein nerviges Rauschen.

Ob das ganze zu empfehlen ist, weiß ich nicht... ohne Soundkarte kostet mich der Spaß ca. 70€ - mit USB-Soundkarte ca. 90€.

AirPlay Geräte in ordentlicher Quali kosten rund 100€ - also überlegt es euch gut. So zum Spaß könnt ihr es aber trotzdem mal testen :)


Habt Spaß

Sonntag, 2. März 2014

Samba-Server auf dem Pi


Ist auch eher wieder so ein Ding, was ich für nen Kumpel gemacht habe. Ist eher so eine Windows zu Raspberry Geschichte – Ich habe ihm das gemacht – macht ihr das Beste daraus.

  1. sudp apt-get install samba samba-common-bin
  2. sudo mkdir /media/usbl > das ist unser „share“ (Weitergabe Ordner)
  3. sudo nano /etc/samba/smb.conf > Wir konfigurieren
  4. ####### Authentication #######
         # "security = user" is always a good idea. This will require a Unix account
         # in this server for every user accessing the server.  
        security = user > bei „security = user“ nehmt ihr am „start“ das „#“
  1. Wir bleiben in der Datei und fügen folgendes hinzu!
          [Share]
          comment = Samba Freigabe
          path = /media/usb1
          writeable = yes
          guest ok = no
  1. sudo smbpasswd -a pi && sudo chown -R pi:pi /media/usbl > Wir erstellen einen Nutzer
  2. sudo /etc/init.d/samba restart > Wir starten Samba einmal neu
  3. sudo nano /etc/samba/smb.conf > Die Arbeitsgruppe einrichten
  4. Wir suchen die „Global Settings“ und darin nach „workgroup = xxx“ - die xxx stehen für euere Arbeitsgruppe.
  5. Aussehen muss das ganze am Schluss so...
    #===================== Global Settings =====================
          [global]
          ## Browsing/Identification ###
          # Change this to the workgroup/NT-domain name your Samba server will part of

          workgroup = WORKGROUP (HIER KOMMT EUER NAME DER WK REIN)

Mittwoch, 26. Februar 2014

WhatsApp boykottieren & zu Threema wechseln?


19 Milliarden Euro für WhatsApp zahlte Zuckerberg und hat es nach ein paar Tagen „kaputt gespielt“. War das eine helle Aufregung als am Samstag 22. Februar 2014 – WhatsApp ausfiel.

Facebook/Zuckerberg musste sich viel Spot auf Twitter anhören.

„Ich wette Zuckerberg wollte testen wie viele wieder den Facebook Chat nutzen wenn Whatsapp down ist. Nutze ihn seit langem mal wieder“ @TouchBenny

„Eure WhatsApp Daten werden gerade auf die Facebookserver übertragen. Also kein Grund zur Sorge“ @Paxter_Redwyne

Wir sollten uns die Fragen stellen: „Ist ein Wechsel sinnvoll?“

Die Antwort lautet ganz klar, ja. Aber wem nützt es etwas zu verschlüsseln?
Facebook hat Stand Juni 2013 ca. 1 Mrd. Benutzer – Davon kommen 26 Millionen allein aus Deutschland → dies entspricht ca. 4,12%.

Es sollte jedem klar sein, dass alle Daten die jemals auf Facebook gepostet wurden sind (Texte, Bilder, Videos etc.) bei Facebook gespeichert wird und dementsprechend verarbeitet und an die NSA, GCHQ weitergegeben werden.
Natürlich wird euch aufgrund eurer Angaben diverse Werbung speziell auf euch zugeschnitten.

Was macht es also aus auf ein Programm wie „Threemer“ zu wechseln? Um es mal drastisch auszudrücken... Ich glaube Zuckerberg geht euer Sex-Chat mit eurer Freund/Freundin etc. nichts an.

Davon mal abgesehen, dass es vielleicht bald auch nervige Spiele anfragen wie WhatsApp gibt bzw. ihr werdet mit Werbung genervt.

Um nicht ganz zum Gläsernen-Menschen zu werden – sollte man doch auf Verschlüsselung setzen.
Threema hat sich im diesen Falle stark durchgesetzt – Innerhalb von 24h sind allein 200.000 Nutzer zu Threema gewechselt (22.02.2014).

Hier mal die Vorteile von Threema:

Ende-zu-Ende Verschlüsselung – Nur IHR und euer Schreibpartner kann die Nachricht lesen (inkl. Bilder/Videos)

Es gibt 3 Wege um euere Kontakte zu synchronisieren

  1. Ihr gleicht euer Telefonbuch ab
    Das ist das gleiche wie bei WhatsApp und es eher die „unsicherste“ Variante
  2. Ihr bekommt eine ID bei der Anmeldung
    Diese ID gebt ihr eurem Bekannten und er fügt euch bei Threema hinzu

  3. Ihr scannt den QR-Code ab
    Ihr bekommt eueren eigenen QR-Code, euer Freund scannt diesen mit einer App eueres Vertrauens ab und hat euch auch in der Liste.


Was in Zukunft nicht mehr möglich sein wird, weil die hoffentlich Masse an Menschen zu Threema wechseln... aber aktuell arbeiten nur 3 Mitarbeiter für die Firma – Welche keinen Zugriff auf die Server haben – Anders als bei WhatsApp...

Genug geredet – Hier der Link zu...

Android - 1,60€

iOS - 1,79€



Donnerstag, 20. Februar 2014

OpenVPN auf eurem Smartphone/Tablet

Das Tutorial reiht sich an dieses hier an: KLICK
Wenn ihr auch unterwegs mit eurem Handy via VPN surfen wollt, geht wie folgt vor:



  1. cd /etc/openvpn/easy-rsa/

    sudo su

    source vars

    ./build-key clientS
    (Statt „clientS“, könnt ihr auch Smartphone etc. einsetzen)



  2. Wie im Schritt 12, legen wir uns nie eine neue .ovpn Datei an. Nur das ihr jetzt statt „Client1“, „clientS“ einsetzen müsst!



  3. Jetzt erstellen wir wieder unsere Zertifikate / Schlüssel / Pakete

    cd /etc/openvpn/easy-rsa/keys

    tar czf openvpn-keys-clientX.tgz ca.crt clientX.crt clientX.csr clientX.key raspberrypi.ovpn

    mv openvpn-keys-clientS.tgz /home/pi

    chown pi:pi /home/pi/openkeys-clientS.tgz

    exit



  4. sudo /etc/init.d/openvpn restart


  5. Als App für Android empfehle ich „OpenVPN für Android“ → kopiert folgende Daten auf die SD-Karte in eurem Android Handy (am besten in einem Ordner)

    ca.crt - clientX.crt - clientX.csr - clientX.key - raspberrypi.ovpn

    Danach könnt ihr die „raspberrypi.ovpn“ mit der App ganz einfach öffnen!


  6. Für das iPhone empfiehlt sich: OpenVPN Connect oder eine App eurer Wahl

Samstag, 15. Februar 2014

Wie man einen OpenVPN-Server auf dem Pi installiert


Wozu ist so was gut?

Ihr verbindet euch mit einem öffentlichen Wlan Netzwerk - Jeder der ein wenig Ahnung hat, kann ohne Probleme euere Daten mitschneiden. Durch einen VPN-Clienten ist dies nicht mehr möglich bzw. der "Angreifer" bekommt nur kryptische Zeichen zu sehen. 

  1. sudo su (damit wir die Befehle als Admin ausführen können)
  1. apt-get install openvpn openssl (Wir installieren ein paar Dinge)
  1. cd /etc/openvpn
    cp -r /usr/share/doc/openvpn/examples/easy-rsa/2.0 ./easy-rsa
    Wir wechselten damit in unser Open-VPN Verzeichnis
  1. nano easy-rsa/vars → Wir Edieren eine Datei
    export EASY_RSA=“ /etc/openvpn/easy-rsa“
  1. cd easy-rsa
    source vars
    ./clean-all
    ./pkitool –initca (vor dem „initca“ sind 2 Minuszeichen)
    ln -s openssl-1.0.0.cnf openssl.cnf


  2. Ihr werde gleich nach euerer Landeserkennung gefragt. Für D-Land gebt ihr „DE“ ein und das andere lasst ihr bitte frei.
    Es geht dann weiter mit:
    ./build-ca OpenVPN
    ./build-key-server server
    ./build-key client1


  3. ./build-dh


  4. cd /etc/openvpn
    touch openvpn.conf
    nano openvpn.conf

    Folgende Zeilen könnt ihr euch nun kopieren. Oder ihr schreibt sie mal ab :)

    dev tun proto udp port 1194 ca /etc/openvpn/easy-rsa/keys/ca.crt cert /etc/openvpn/easy-rsa/keys/server.crt key /etc/openvpn/easy-rsa/keys/server.key dh /etc/openvpn/easy-rsa/keys/dh1024.pem user nobody group nogroup server 10.8.0.0 255.255.255.0 persist-key persist-tun status /var/log/openvpn-status.log verb 3 client-to-client push "redirect-gateway def1" #set the dns servers push "dhcp-option DNS 8.8.8.8" push "dhcp-option DNS 8.8.4.4" log-append /var/log/openvpn comp-lzo

    *Speichern nicht vergessen!!!

  5. sh -c 'echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward'
    iptables -t nat -A POSTROUTING -s 10.0.0.0/8 ! -d 10.0.0.0/8 -o eth0 -j MASQUERADE

    Sollte ihr via Wlan mit eurem Pi verbunden sein, dann müsst ihr statt „eth0“, „wlan0“ wählen!

  6. Wir müssen noch ein # Zeichen entfernen bei der Datei „net.ipv4.ip_forward=1
    nano /etc/sysct1.conf
    net.ipv4.ip_forward=1 ← Das # bitte löschen und speichern


  7. crontab -e
    @reboot sudo iptables -t nat -A POSTROUTING -s 10.0.0.0/8 ! -d 10.0.0.0/8 -o eth0 -j MASQUERADE

    Dies dient dazu, dass auch nach einem Neustart alles funktioniert. Denk wieder daran, falls ihr Wlan nutzt, dass auch einzutragen (anstatt eth0).


  8. cd /etc/openvpn/easy-rsa/keys
    nano raspberrypi.ovpn
    Folgendes fügen wir ein:
    dev tunclientproto udpremote RASPBERRY-PI-IP 1194resolv-retry infinitenobindpersist-keypersist-tunca ca.crtcert client1.crtkey client1.keycomp-lzoverb 3

    *bei RASPBERRY-PI-IP kommt euere öffentliche IP rein
  9. tar czf openvpn-keys.tgz ca.crt client1.crt client1.csr client1.key raspberrypi.ovpn
    mv openvpn-keys.tgz /home/pi
    chown pi:pi /home/pi/openvpn-keys.tgz

    Diese Befehle dienen dazu, sämtliche Zertifikate und Pakete zu erstellen.
  10. Wir starten unseren Pi wie folgt neu
    /etc/init.d/openvpn restart
    exit

    Wir weißen ihn auch gleich mit an, dass er nach dem Neustart OpenVPN gleich startet.



Ihr braucht jetzt noch einen VPN-Clienten für euer System – Bei Linux installiert ihr einfach das Paket „openvpn“ - bei Windows empfehle ich dieses KLICK und für OS X dieses KLICK
Vergesst nicht, in eurem Router den Port „1194“ freizugeben und auf eueren Pi umzuleiten!!!
Wie das bei euch geht, kann ich nicht sagen. Da die Router einfach zu unterschiedlich sind.

Das ganze geht auch via Smartphone. Dabei ist es egal ob Android oder iOS - dazu sind allerdings noch ein paar Einstellungen an euerem Pi nötig. Damit dieses Tut nicht zu überladen wird, schreibe ich dazu ein extra Tut und werde es die Tage noch veröffentlichen.

Schönes Wochenende 



Dienstag, 31. Dezember 2013

Tastenkürzel unter Apple


Die wichtigsten Befehlstasten

CMD Befehlstaste, Apfel, Command, cmd

CTRL ctrl, Control, Steuerung

ESC Escape

⇪ Feststelltaste, Shift Lock

FN Funktion

Löschen Return, Zeilenschaltung

→⏐ Tabulator, Tab

⇧ Umschalttaste, Hochstell, Shift

ALT Wahltaste, Option, alt



Grundlegende Befehle

Wir Arbeiten jetzt ausschließlich mit dieser Taste „CMD“

cmd + A = Alles auswählen
cmd + C = Kopieren
cmd + X = Etwas ausschneiden
cmd + V = Einfügen 
cmd + O = etwas öffnen
cmd + S = etwas Speichern
cmd + W = Fenster schließen
cmd + M = Fenster im Dock ablegen
cmd + Q = Komplettes Programm schließen
cmd + I = Infos abrufen 
cmd + F = Etwas suchen
cmd + Z = Etwas rückgängig machen
cmd + . = Eine Aktion abbrechen (Es ist ein Punkt)
cmd + H = Programm ausblenden
cmd + N = Etwas neues starten (Dokument etc.)
cmd + E = Medium / Datenträger auswerfen
cmd + - = Verkleinern
cmd + + = Vergrößern (normales Pluszeichen)


Systemstart

  ALT = Start-Volumen wählen

  CMD + R = Notfall-System starten

T = Festplattenmodus wird gestartet

D = Apple führ einen Hardwaretest durch


Bildschirmfotos

Fotos machen wir mit diesen Kombinationen  CMD + ⇧
wir halten diese beiden Tasten gedrückt und wählen die Nummer:

3 für = Ein komplettes Bildschirmfoto 

4 für = Einen gewissen Bereich, welchen wir uns zuschneiden können

4 + Leertaste = Wenn wir ein ausgewähltes Fenster fotografieren möchten

Beispiel:  CMD + ⇧ + 3 = Foto des Bildschirms


Befehle im Finder

Wir benutzen wieder diese Kombinationen CMD + ⇧

+ R = AirDrop

+ H = Daten des Benutzers öffnen

+ A = Programme-Ordner

+ F = Alle meine Daten

+ D = Zurück zum Schreibtisch

Programme wechseln 

Wir benutzen als Kombination CMD + →⏐

Halten wir diese Taste gedrückt CMD und benutzen zusätzlich unsere →⏐ (Tab-Taste), können wir zwischen all unseren geöffneten Programmen hin und her wechseln.

Mit der Kombination CMD + →⏐ aus diesen beiden Tasten und

+ q = Können wir das Programm schließen

+ h = Das Programm verbergen (sollte mal schnell der Chef kommen etc.)


Das sind so im groben die wichtigsten Befehle. Die man drauf haben sollte. Es gibt noch ca. 30 - 50 andere Befehle, die ich persönlich aber überflüssig finde bzw. man braucht diese im täglich Alltag nicht. 
Zumindest brauche ich diese nicht.


Habt Spaß

Minecraft Server für max. 5 Personen



Wir versprochen, zeige ich euch nun, wie ihr einen Server für Minecraft anlegt. Wenn ihr diverse Optionen nutzt, könnt ihr mit bis zu 5 Leuten zocken. Ich muss zugeben, dass ich von diesen Spiel überhaupt keine Ahnung habe.
Ich schreibe das Tut nur, weil ich das ganze Zeug für einen Bekannten eingerichtet hab. Natürlich, auf dessen Pi.
Er spielt darüber mit 2 anderen Leuten = Es spielen 3 Personen auf dem Server. Aktuellen Berichten aus dem Netz zufolge, kann man mit 5 Personen spielen. Aber nur mit trickserei. 

Fang wir an

Via „sudo raspi-config“ schaut das euer Pi auf mindestens 900Mhz läuft.
Nun geht es ans Installieren:
sudo wget --no-check-certificate http://www.java.net/download/JavaFXarm/jdk-8-ea-b36e-linux-arm-hflt-29_nov_2012.tar.gz
Wir entpacken das ganze, damit es auch richtig funktioniert:

sudo tar -xf jdk-8-ea-b36e-linux-arm-hflt-29_nov_2012.tar.gz
sudo mv -v ~/jdk1.8.0 /opt/java
sudo rm jdk-8-ea-b36e-linux-arm-hflt-29_nov_2012.tar.gz
sudo update-alternatives --install "/usr/bin/java" "java" "/opt/java/bin/java" 1
sudo update-alternatives —set java /opt/java/bin/java


*vor „install“ und „set“ sind jeweils
2 MINUSZEICHEN!
Wir müssen ein paar Variablen anpassen. Das ist einfach und geht so:

sudo nano /etc/environment —> wir suchen die Folgendes
JAVA_HOME="/opt/java"
Ist die Zeile nicht vorhanden, fügen wir diese hinzu.
Wir speichern und weiter geht es mit:

nano -/.bashrc —> Wir suchen oder falls nicht vorhanden folgende 2 Zeilen ein:

export JAVA_HOME="/opt/java"
export PATH=$PATH:$JAVA_HOME/bin


Wir speichern und landen wieder in unserem Terminal.
Damit jetzt alles wirksam wird, müssen wir unseren Pi neu starten. Das passiert mit:
sudo reboot
Wir wollen ja nicht unseren Server unter unserem Namen laufen lassen. Zumindest würde das die Sicherheit enorm beeinträchtigen. Daher legen wir einen neuen Benutzer an:

sudo adduser mcserver (Statt mcserver, könnt ihr auch einen anderen Namen wählen)
su mcserver <— wir wechseln unseren Benutzer
cd <— Verzeichnisbaum
Wir legen nun einen Ordner an wo der Server gespeichert wird:

mkdir mc-server <— Der Name des Ordners
cd mc-server <— Unser Verzeichnis
Jetzt legen wir uns endlich einen richtigen Server an. Und das macht ihr so:

wget http://ci.md-5.net/job/Spigot/lastStableBuild/artifact/Spigot-Server/target/spigot.jar
Nun müsst ihr von euren Server die Startdatei bearbeiten. Das ganze passiert mit einem Script. So geht ihr vor:
nano start.sh
und fügt folgendes ein:

#!/bin/sh
BINDIR=$(dirname "$(readlink -fn "$0")")
cd "$BINDIR"
java -Xmx512M -XX:ParallelGCThreads=8 -Xincgc -
XX:+UseConcMarkSweepGC -XX:+UseParNewGC -XX:+CMSIncrementalPacing -
XX:+AggressiveOpts -XX:+CMSParallelRemarkEnabled -
XX:+DisableExplicitGC -XX:MaxGCPauseMillis=500 -XX:SurvivorRatio=16
-XX:TargetSurvivorRatio=90 -XX:+UseAdaptiveGCBoundary -XX:-
UseGCOverheadLimit -Xnoclassgc -XX:UseSSE=3 -
XX:LargePageSizeInBytes=4m -jar spigot.jar nogui

Das ist das Script - Wenn ihr cool seit, gebt ihr das mal alles schön mit der Hand ein. Wenn nicht, kopiert euch das einfach.
Nun müssen wir das Script aber noch zum laufen bringen…Das machen wir so:
chmod +x start.sh
MIt dem Befehl: ./start.sh läuft der Server nun.


Um eine neue Welt oder wie auch immer das heißt zu erstellen, seit etwas geduldig. Bei mir hat es ca. 10 Minuten gedauert. 

Tipps

Wenn ihr in der „raspi-config“ einstellt, dass er nicht auf’n Desktop booten soll, sonder so, dass das Terminal erscheint… läuft der Server wohl um einiges schneller
Auch solltet ihr darauf achten das euer RAM auf 512 MB ausgelegt ist
Wenn euer Server so langsam ist, dass ihr euren Pi in die Ecke hauen wollt, prüft mal euere Internetverbindung. Zu Empfehlen ist eine Leitung von 6000+


Viel Spaß und Erfolg

Samstag, 28. Dezember 2013

NOOBS - Die „besten“ Systeme

Von vielen stellen her, habe ich schon von NOOBS gehört - Es soll wohl für Einsteiger mit dem Pi gedacht sein, die sich nicht trauen ein Image auf die SD-Karte zu „brennen“. 
NOOBS kopiert ihr euch einfach auf die SD und wählt euch dann, dass System aus, was euch beliebt.

Zuerst stand jedoch der Download…

Am besten ihr ladet es euch hier herunter:
Klick - wählt hier bitte die „offline and network install“ Variante

Ist das ganze aus eurem Computer, entpackt ihr das .zip Archiv und kopiert euch die Daten auf eine SD-Karte - Empfohlen wird 4Gb - ich verwende eine 16Gb Karte.

Habt ihr das getan, steckt ihr die SD-Karte in euren Pi und der Spaß kann los gehen.

Systemwahl…

Ihr habt 6 Systeme zur Auswahl - Ich entscheide mich jetzt für „Raspbian (recommended)“

Ganz unten (an eurem Monitor) wählt ihr noch die Deutsche Sprache aus. 

Und nun klicken wir aus „install“.

Es dauert unterschiedlich lange bis die Systeme installiert sind. Wenn das System installiert wird, bekommt ihr verschiedene Tipps. Zum Beispiel, welche LogIn Daten notwendig sind oder wie ihr das System aus der Konsole starten könnt.
Lest euch das durch!!!

*Die Tastatur ist auf Englisch eingestellt. Also ist z.B. ein Z = Y und umgekehrt. Bedenkt das bei der PW-Eingabe.
_________________________________________________________________________
Gefällt euch das System nicht mehr oder ihr wollt aus Spaß ein anderes testen… Fahrt euren Pi richtig runter. Startet ihn neu und haltet die „shift“ Taste gedrückt - Das ist die Taste mit der man GROß-Schreibt.
Ihr werdet wieder in das ganz normale „NOOBS-Menü“ kommen. 

Ich installiere jetzt „Pidora“ - Ich mach das Häkchen bei Raspberry raus - klicke dafür auf Pidora und klicke wieder auf „install“.


Das soll es gewesen sein. Testet mal rum, kaputt gehen kann nichts :)

Minecraft installieren auf dem Pi



So Freunde der Nacht… Ich zock das zwar nicht, aber für alle die die ihren Pi mal fordern wollen ;)
Erklär ich euch wie man das beliebte Spiel „Minecraft“ installiert.

Los gehts…

Stellt sicher das die „Memory Split“ auf 128MB eingestellt ist
Ist sie nicht? Oder ihr wisst nicht wie ihr das macht, ge?
Gebt mal im Terminal „sudo raspi-config“ ein und dort findet ihr die Einstellung :)

Zur Installation

Wir laden uns mit folgendem Befehl „Minecraft“ runter:
wget https://s3.amazonaws.com/assets.minecraft.net/pi/minecraft-pi-0.1.1.tar.gz

Wir entpacken das ganze so:
tar -zxvf minecraft-pi-0.1..1.tar.gz

Wir gehen zum Ordner:
cd mcpi/

Ihr könnt das Game nun starten… mit:
./minecraft-pi

Das war es dann auch schon. Wenn ihr eueren Pi auf 900Mhz übertaktet habt, sollte alles flüssig laufen. Die Temperatur des Pi’s sollte sich so bei 60 - 65 Grad einpendeln. 

*Demnächst schreib ich noch ein Tut, wie ihr einen Minecraft-Server aufsetzt, wo bis 5 Personen zocken können.

3. Liga bei Fifa 14


So Freunde der Nacht… 

Als ambitionierter Fifa zocker… fehlt mir bei Fifa wie immer die 3. Liga.

Ein paar Leute, die sich viel Zeit genommen haben, haben für den TurnierModus, eine 3. Liga erstellt. Mit allen 20 Teams. 
So geht ihr vor, wenn ihr auch 3. Liga zocken wollt:

Geht auf

Melder euch mit euren Origin-Daten an
Ihr solltet nun gleich ins Creation-Centre kommen - wenn nicht, geht wie folgt vor…

Ihr seit jetzt angemeldet und klickt auf „Web Apps“ und dann auf „Creation-Centre“

Jetzt solltet ihr suchen/search finden - dort gebt ihr „3. Liga“ ein.

Gleich der erste Beitrag mit „9365 Downloads“ ist die beste Variante

Klickt darauf und dann oben auf „Turnier Bookmarken“ - Fifa merkt sich das für euch

Meldet euch nun ganz normal bei Fifa 14 an 

Geht zum Menüpunkt anpassen —> Creation Centre

Ich benutz das 360 Gamepad und drücke die Taste „RT“ um zu „Turniere“ zu gelangen - Dort steht auch schon mein Turnier „3. Liga“
Ich bestätige das ich das Turnier downloaden will - es erfolgt noch ein Sicherheitshinweis und da lädt er das Turnier runter.

Ist es fertig geladen, geht ihr in den Turnier-Modus auf „Neues Turnier“ und sucht dort das „Fifa14 Logo“ - Dort steht dann 3. Liga - Der Rest ist selbsterklärend. 

Dieses Tut ist anwendbar auf der Xbox 360, PlayStation und natürlich auf auf’m PC.
Ihr könnt euch über das Creation Centre auch andere Ligen/Tuniere/Spieler laden - Befolgt einfach die Anleitung.


Viel Spaß & FOOORRRZZZZAAAAAAA FCH

Donnerstag, 26. Dezember 2013

WhatsApp mit dem Raspberry Pi


Ich habe hier ein Tut gefunden, was ich euch nicht vorenthalten will. Denn bekannten Messenger „WhatsApp“ sollte denn meisten wohl ein Begriff sein. Ihr könnt jetzt auch via Pi Nachrichten verschicken – einen wirklichen Sinn... sehe ich darin zwar nicht. Aber vielleicht braucht es der ein oder andere ja...

Was ihr neben dem Pi noch zusätzlich braucht, ist eine Sim-Karte (PrePaid) und ein altes Handy um 'ne SMS zu empfangen.

Fangen wir an...

Wenn euer Pi nicht Up-to-Date ist... machen wir das mal. Ich denke ihr kennt diesen Schritt und daher erkläre ich diesen nicht noch einmal.

  1. sudo apt-get install pyhon-dateutil
  2. wget https://github.com/tgalal/yowsup/archive/master.zip
  3. unzip master.zip
  4. cd yowsup-master/src/
  5. nano config.example
  6. cc= (die Zeile könnt ihr mit dem Rautesymbol „ausklammern“)
  7. phone=hier kommt jetzt eine Handynummer rein
  8. id= erstmal frei lassen
  9. password= erstmal frei lassen
    Wichtig ist, dass hier die +49 (Ländervorwahl dran hängt!!!)
  10. Nun gehen wir in den Browser & geben ein: https://coderus.openrepos.net/whitesoft/whatsapp_sms
  11. Jetzt geben wir unseren Code ein, welchen uns WhatsApp zugesandt hat
    „python yowsup-cli -c config.example --register 123-456“

    Die 123-456 steht dabei für unseren zugesandten Code.
  12. Nun könnt ihr via dem Rpi WhatsApp Nachrichten via Pi senden und eventuell Leute ärgern :)
  13. Ds ganze geht mit folgendem Befehl:
    python yowsup-cli -c config.example -s 491631234567 "Das ist ein Test!"

    Die Handynummer ist die wo die Nachricht hin soll – die „xxx“ sprich die Anführungszeichen, müssen auch mit da stehen.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachten und verbringt das Fest mit eurer Family. Ihr dürft euch demnächst auf 4 neue Tuts freuen. Na ja, es sind 3 Tut – das 4te erklärt Tastenkürzel unter dem Betriebssystem „OS X“

*Wobei eine Sache fällt mir da ein. Ihr könnt Leute via WhatsApp ärgern. Da diese ja nicht wissen, woher die Nachrichten kommen bzw. von wem die Nachrichten sind ;)


Samstag, 16. November 2013

Systemplatte säubern unter Windows 7 bzw. XP


Hier und da bekomme ich Anfragen von Freunden das ihr neuer Laptop nach einen halben Jahr schon „in Arsch“ hoch macht und extrem langsam ist – Das ist in der Regel kein Wunder – Eine Einfache Festplattenreinigung bewirkt mächtige wunder.

Hier nun eine kleine Anleitung wie dies unter Win 7 & Win XP funktioniert. Für Vista/Win 8 bzw 8.1 kann ich nicht sprechen. Aber ich glaube das sollte dort gleich sein.

Rock'n'Roll

Wir gehen unten links auf Start bzw. klicken und links auf das runde Symbol
Das „Fenster“ öffnet sich und wir klicken auf „Computer bzw. Arbeitsplatz“
Dort seht ihr euere Festplatten – Bei mir seht ihr hier C: - D: - E: und G:
Uns interessiert C: - Lokaler Datenträger – Dies ist meine SysPartition und ist i.d.R. immer mit dem Laufwerkbuchstaben „C:“ gekennzeichnet – Bei Win 7 seht ihr noch bei der FP das Windows-Symbol
Mit einem Rechtsklick auf C: öffnet sich ein Fenster – auswählen tun wir „Eigenschaften“
Nun seht ihr eine „Torte“ welche in 2 Bereiche unterteilt ist – Belegter & freier Speicher – Neben der „Torte“ steht bereinigen – Dort klicken wir drauf und es öffnet sich ein neues Fenster
Wir setzen nun ein Hacken bei allen Vorschlägen was er uns anbietet – Bei mir sind es 9 Hacken, welche ich setzen muss – Mir zeigt er nun im selben Fenster an, dass er 294Mb löschen möchte – Wir bestätigen mit „Ok“ und bei der erneuten Nachfrage wählen wir „Dateien löschen“

Das ganze dauerte bei mir aktuell keine Minute – jedoch mache ich dies auch 1x im Monat – Daher nicht wundern, wenn es bei euch 10 Minuten – 1 Stunde oder gar 1 Tag dauert

Mein Persönlicher Rekord liegt bei ca. 13h – Der Computer war ca. 10 Monate alt – Das liegt allerdings schon ca. 6 Jahre zurück.

Aktuell brauche ich für so eine Reinigung 10 Minuten bei monatlicher Durchführung. 

Hier noch ein Bild:




Viel Spaß beim Testen 

Donnerstag, 7. November 2013

Festplatten richtig formatieren bzw. löschen


Grund für dieses Tutorial ist, dass ich mir vor kurzem über eBay eine gebrauchte externe 250Gb Festplatte ersteigert habe. Das ganze für 25,50€.

Meiner Neugier geschuldet, habe ich meine 2 Recovery-Programme durchlaufen lassen – das eine stellt Medien wieder her (Bild-Audio-Video) und das andere „recovert“ alles was man finden kann (Dokumente, Browserverlauf, Programme etc.).

Nachdem einmal 3h und einmal 8h (über Nacht) habe ich ca. 120Gb an Dateien wiederhergestellt – Was ich gefunden habe, war zum größten teil erschreckend – Neben Pornos... konnte man auch eine Reihe von LogIn Dateien wiederherstellen – Ich fand Projekte und diverse andere Unterlagen.

Das erschreckende für mich dabei war, der gute Mann war ebenfalls Programmierer – Nachdem ich mit dem Mann Kontakt aufnahm um ihm mein Ergebnis zeigte, war er selbst schockiert und meinte „Ich habe doch bei Windows die „sichere Formatierung“ gewählt...“
Wir tauschten uns noch ein wenig aus und es wurde ein netter Kontakt, wo sich herausstellte, dass er keine 50Km von mir entfernt wohnte...

Sei es drum, dies nur als kleine Geschichte – ich will euch erklären, wir ihr euere alten FP trotzdem verkaufen könnt, wenn ihr sie nur richtig löscht!

Wollt ihr die Festplatte zerstören, dann ist der sicherste Weg, diese zu entmagnetisieren. Meist wird das mit FP der Regierung gemacht oder Daten die als „streng geheim“ eingestuft wurden.

Programm „Eraser“

Formatiert nach dem diversen Standards wie z.B. denn des amerikanischen Verteidigungsministeriums (5220.22-M) oder des deutschen BSI dieser überschreibt alles mit 1 und 0 – Diesen Standard nutze ich selbst. Bei Mac ist dieser schon integriert und ich kann das bis zu 10(?)x damit überschreiben – Eine Datenwiederherstellung und somit so gut wie nicht möglich. Falls doch, findet ihr nur kryptische Zeichen ohne jegliche Bedeutung.

*Ich kann damit nicht die Systemplatte überschreiben!

DBAN

Benützt auch die beiden Methoden wie beschrieben. Jedoch, passiert das ganze auf DOS-Ebene – Das Programm kann von USB-Stick, CD/DVD oder Old School via Diskette gestartet werden – Dadurch ist es möglich, nach dem Boot auch die Systemplatte zu überschreiben.

Selbst habe ich nur das Programm „Eraser“ einmal angetestet. Es wurden nur Datenfragmente gefunden, womit man überhaupt nichts anfangen kann.

Bei Linux oder OS X brauchen wir keine spezielle Software, da dies von Haus aus angeboten wird. Bei OS X(Apple) z.B. läuft das ganze über das „Festplattendienstprogramm“

Hier die Links zu beiden Programmen:

Eraser: Klick
DBAN: Klick





Freitag, 18. Oktober 2013

Mit TrueCrypt eine Container-Datei erstellen


Ich habe euch gezeigt, wie man eine Partition verschlüsselt und wie ihr euere Systemplatte schützen könnt. Ihr könnt aber auch eine sogenannte „Container-Datei“ erstellen. Diese kann auf jeder beliebigen Festplatte liegen. Da ist es egal ob intern, extern oder auf einem USB-Stick.

Fangen wir an

  1. Wir öffnen TC und klicken auf „Volumen erstellen“
  2. „Einen verschlüsselten Datei-Container erstellen“ (Punkt 1) – weiter - „Standart TC-Volumen erstellen“ (Punkt 1)
  3. Wir klicken auf „Datei“ - Ich habe mich jetzt für einen USB-Stick mit 16Gb entschieden – Ihr könnt auch gerne eine Festplatte oder ein anderes Speichervolumen nehmen – Ich gebe der Datei den Namen „Test“
  4. Bei der Verschlüsselung, nehme ich wieder das „S-T-AES“ und als Hash „Whirlpool“
  5. Nun könnt ihr euch überlegen, wie groß die Datei sein soll – Ich wähle 3Gb aus – Wie groß eure Datei sein soll, wählt ihr selbst aus – Ich gebe eine „3“ ein und nehme den letzten Punkt „Gb“ für Gigabyte
  6. Ihr sucht euch wieder ein sicheres Passwort aus – Nun wählen wir wieder das Format aus – Entscheidet selbst ob ihr „FAT“ oder „NTFS“ nehmt – In meinen Fall mit 3Gb ist das wohl klar, dass ich „FAT“ wähle
  7. Ist die Formatierung abgeschlossen, klicken wir auf „beenden“
  8. Nun stehen da wieder in dem TC-Fenster einige Laufwerkbuchstaben – Ich entscheide mich heute einmal für „Q“ - Mit einem Rechtsklick wähle ich: „Datei Mounten und wählen“ - Euer Passwort wird abgefragt
  9. Navigieren wird jetzt zu unserem Arbeitsplatz, sehen wir unseren normalen Stick und die Container-Datei „Q“
  10. Habt ihr eure Daten in den Container gepackt, trennt ihr die Verbindung bei TC wieder & in meinem Fall „Q“ ist wieder verschwunden

Wozu ist aber nun die Container-Datei nützlich?

Ich werde das anhand des USB-Stick erläutern.

Ich bin Programmierer und kann überall auf der Welt arbeiten – Ab und an, nehme ich mir das ein oder andere Projekt mit nach Hause.
Da die Daten aber nicht an die Öffentlichkeit geraten sollen(man wird beklaut, verliert den Stick oder lässt ihn iwo liegen), verstecke ich diese in einem „Container“ - Der Vorteil liegt auf der Hand – Ich kann meinen Stick normal weiter verwenden (nur mit etwas weniger Speicher) und habe aber gleichzeitig, einen verstecken Container, der nicht entdeckt wird.

Verliert ihr denn Stick, bleibt zwar ein mulmiges Gefühl zurück, aber ihr könnt euch sicher sein, dass niemand an die Daten heran kommt.

Hier noch 2 Bilder:


Dienstag, 15. Oktober 2013

Systempartition schützen/verschlüsseln


  1. Wir haben TrueCrypt geöffnet
  2. Gehen wir auf „create volume“
  3. Wir wählen dem Punkt: „Encrypt the system partition or entire system drive“ - Für die die es auf deutsch haben, es sollte Punkt 3 sein
  4. Wir wählen „normal“ aus – Sprich Punkt 1
  5. Jetzt wählen wir „Encrypt the Windows system partition“ - Punkt 1
  6. Wir können jetzt zwischen „single boot“ (1) oder „multi-boot“ (2) wählen. Bei „single-boot“ habe ich nur 1 Betriebssystem installiert – Bei Multi 2+ - Ich muss „multi-boot“ wählen, da ich neben Windows auch noch Linux installiert habe!
    Wenn ihr nur Windows installiert habt, aber 2+ Accounts darauf laufen, wählt ihr bitte „single-boot“ - da es sich trotzdem um 1 Betriebssystem handelt!
  7. Wir wählen wieder unseren Algorythmus aus (welcher der Beste ist, habe ich euch in diesem Tut beschrieben: )
  8. Wir wählen unser sicheres Passwort aus!
  9. Ihr bewegt jetzt, wie es da steht, eure Maus hin und her
  10. Ihr sollt jetzt sagen wo er ein Iso-Image hin kopieren soll und es wird auch gebrannt! Ohne das brennen, kommt ihr nicht weiter – Es wird ein Abbild von eurem aktuellen System erstellt – bevor wir das ganze jetzt verschlüsseln!
  11. Siehe Punkt 10
  12. Die nächsten Punkte sind selbsterklärend – Das verschlüsseln und einrichten dauert ein paar Stunden – Am besten ihr macht das ganze über Nacht


Ich bin raus – Viel Spaß



Sonntag, 6. Oktober 2013

TrueCrypt – Wie ich eine Festplatte verschlüssle


Das Programm ist kostenlos und in englisch. Jedoch gibt es für die Aktuelle Version eine deutsche Sprachdatei!

Die Links dazu, füge ich am Ende des Tuts ein. Ich werde eine Festplatte (Partition) verschlüsseln.

Die Frage die ihr euch stellen müsste, wozu sollte ich eine Festplatte verschlüsseln? Da unsere Welt rasend Digitaler wird und immer mehr über PC läuft, ist es schon angebracht, die Kontoauszüge, Unterlagen für die Steuer, Kundenberichte oder auch Nacktbilder von der Freundin etc. zu verstecken.
Daher solltet ihr euch vorher überlegen, wie Groß die Kapazität der Festplatte sein soll...

Fangen wir an:

*Wie ihr eine Partition unter Win 7 erstellt, könnt ihr HIER nachlesen. 

  1. Wir starten TC → Wir klicken auf „Volumen erstellen/Create Volume“
  2. Klicken auf „Verschlüsselt eine Partition/Laufwerk bzw. Encrypt a non-system partition/drive“ → danach auf „Weiter“
  3. Wir wählen „Standard TC-Volumen“. Das sollte für einen „normalen“ Anwender völlig ausreichen. Da ich mal nicht davon ausgehe, dass ihr entführt oder erpresst werdet... → wir klicken auf „Weiter“
  4. Wir wählen die FP aus, welche wir verschlüsseln wollen – In meinem Fall ist das „Test für TC mit dem Buchstaben H“ - Diesen Hacken bei „Verlauf nicht speichern / Never save history“ lassen wir drin. Denn sonst könnte man nachvollziehen, welches Laufwerk zuletzt angewählt wurde bzw. verschlüsselt wurde → „Weiter“
  5. Da ich jetzt davon ausgehe, dass ihr eine leere Partition habt, verwenden wir „Verschlüsseltes Volumen erstellen und es formatieren / Create encrypted volume and format it“ - Dies Variante ist schlicht schneller.
    Nehmt ihr Punkt 2 – Dauert es Stundenlang ehe die ganzen Sachen verschlüsselt sind → „Weiter“
  6. Als VS-Algorit. Empfehle ich „Serpent-Twofish-AES“ und als Hash-Algo „Whirlpool“ - Nach meinen Erfahrung ist diese Variante am sichersten → „Weiter“
  7. Er zeigt euch jetzt noch einmal das er 9Gb verschlüsselt und ob es die richtige FP ist → Weiter
  8. Jetzt legt ihr ein Kennwort fest – Wichtig dabei, es sollte von jedem etwas behalten – Groß- Kleinbuchstaben, Sonderzeichen, Zahlen und es sollte mindestens um die 12 Zeichen lang sein – Somit könnt ihr euch relativ sicher sein, dass es nicht geknackt wird! → Weiter
  9. Ihr werdet jetzt gefragt, ob ihr Dateien über 4Gb auf euren Stick laden wollt, in meinem Fall ist das nicht so, also setze ich dem Punkt bei „Nein“ - Solltet ihr ein Volumen verschlüsseln mit 100Gb ist es wohl vom Vorteil, „Ja“ zu wählen → „Weiter“
  10. Es geht ans Formatieren – Da ich keine Dateien über 4Gb speichern möchte, lass ich das Dateisystem auf „FAT“ - Wenn ihr über 4Gb gehen wollt, wählt ihr das Format „NTFS“.
    Es steht jetzt da, dass ihr den Zeiger 30s im Fenster bewegen sollt, die Begründung steht da, tut das auch → „Weiter“
  11. Ihr bekommt jetzt eine WARNUNG das die FP formatiert wird und das alle sich darauf befindlichen Dateien GELÖSCHT werden!!! Da wir aber eine leere Partition haben, soll uns das dann nicht weiter stören. Wir bestätigen also mit „Ja“ und das Programm fängt an die Partition zu verschlüsseln.
    Bei dir dauerte es ca. 5 Minuten für 10Gb – Wie lange das dauert, hängt von diversen Faktoren ab – Es kann gut und gerne sein, wenn ihr 500Gb verschlüsseln wollt (warum auch immer...) das dies 1 Tag dauern kann → Ist das getan, klicken wir auf „beenden/exit“ Da wir erstmal nichts weiter verschlüsseln wollen.

    Die Verschlüsselung ist durch – Klickt ihr nun einmal auf „Arbeitsplatz/Computer“ seht ihr eure Partition heißt „Lokaler Datenträger“ - klickt ihr darauf, möchte er die Partition formatieren, was wir natürlich NICHT wollen...

    Wir wechseln wieder zu TC dort werden euch mehrere Festplatten bzw. Laufwerkbuchstaben angezeigt – Ich wähle jetzt einmal „T“ aus → danach klicken wir auf „Datenträger.../Select Device...“ und dort wählt ihr die verschlüsselte FP aus. Im meinem Fall ist das „H“.
    Wir klicken auf „Einbinden/Mount“ und geben unser gewähltes Passwort ein.
    Ihr seht jetzt in eurem Arbeitsplatz wird die FP mit dem Buchstaben „T“ angezeigt – Ihr könnt euch soviel Daten darein hauen wie ihr wollt bzw. was der Speicher zu lässt.

    Habt ihr euere Daten darauf gepackt, wechselt ihr wieder zu TC und klickt auf „Trennen“ ist die FP wieder verschwunden.


    Das war es auch schon 

    Ihr könnt mit TC auch noch andere Sachen tun. Ganz nett ist es, euere SystemPartition zu verschlüsseln – Bei Windows könnt ihr ja bevor ihr euch anmeldet, euer Konto mit einem Passwort schützen – Das jedoch relativ einfach zu knacken ist – Verschlüsselt ihr das ganze mit TC wird nach dem Einschalten des Computers, sofort das Passwort verlangt.
    Dazu werde ich ein anderes Tut schreiben, weil diesen Anleitung dafür die Falsche ist!!!

    Auch interessant ist es, nur ein Teil der Festplatte zu verschlüsseln bzw. anders ausgedrückt einen Teil der externen FP oder des USB-Sticks zu verschlüsseln ohne eine extra Partition zu erstellen. Das ganze landet dann in einem „Container“. Dazu werde ich aber auch noch ein extra Tut schreiben.

    Erstmal viel Spaß damit

    TrueCrypt: TC-Programm von Chip.de

    TC Sprachdatei: Deutsch Sprachfile für TC von Chip.de   


    Das ganze gibt es auch für Mac und Linux - Da aber leider die meisten immer noch Windows benutzen, habe ich mich dafür entschieden.