Freitag, 18. Oktober 2013

Mit TrueCrypt eine Container-Datei erstellen


Ich habe euch gezeigt, wie man eine Partition verschlüsselt und wie ihr euere Systemplatte schützen könnt. Ihr könnt aber auch eine sogenannte „Container-Datei“ erstellen. Diese kann auf jeder beliebigen Festplatte liegen. Da ist es egal ob intern, extern oder auf einem USB-Stick.

Fangen wir an

  1. Wir öffnen TC und klicken auf „Volumen erstellen“
  2. „Einen verschlüsselten Datei-Container erstellen“ (Punkt 1) – weiter - „Standart TC-Volumen erstellen“ (Punkt 1)
  3. Wir klicken auf „Datei“ - Ich habe mich jetzt für einen USB-Stick mit 16Gb entschieden – Ihr könnt auch gerne eine Festplatte oder ein anderes Speichervolumen nehmen – Ich gebe der Datei den Namen „Test“
  4. Bei der Verschlüsselung, nehme ich wieder das „S-T-AES“ und als Hash „Whirlpool“
  5. Nun könnt ihr euch überlegen, wie groß die Datei sein soll – Ich wähle 3Gb aus – Wie groß eure Datei sein soll, wählt ihr selbst aus – Ich gebe eine „3“ ein und nehme den letzten Punkt „Gb“ für Gigabyte
  6. Ihr sucht euch wieder ein sicheres Passwort aus – Nun wählen wir wieder das Format aus – Entscheidet selbst ob ihr „FAT“ oder „NTFS“ nehmt – In meinen Fall mit 3Gb ist das wohl klar, dass ich „FAT“ wähle
  7. Ist die Formatierung abgeschlossen, klicken wir auf „beenden“
  8. Nun stehen da wieder in dem TC-Fenster einige Laufwerkbuchstaben – Ich entscheide mich heute einmal für „Q“ - Mit einem Rechtsklick wähle ich: „Datei Mounten und wählen“ - Euer Passwort wird abgefragt
  9. Navigieren wird jetzt zu unserem Arbeitsplatz, sehen wir unseren normalen Stick und die Container-Datei „Q“
  10. Habt ihr eure Daten in den Container gepackt, trennt ihr die Verbindung bei TC wieder & in meinem Fall „Q“ ist wieder verschwunden

Wozu ist aber nun die Container-Datei nützlich?

Ich werde das anhand des USB-Stick erläutern.

Ich bin Programmierer und kann überall auf der Welt arbeiten – Ab und an, nehme ich mir das ein oder andere Projekt mit nach Hause.
Da die Daten aber nicht an die Öffentlichkeit geraten sollen(man wird beklaut, verliert den Stick oder lässt ihn iwo liegen), verstecke ich diese in einem „Container“ - Der Vorteil liegt auf der Hand – Ich kann meinen Stick normal weiter verwenden (nur mit etwas weniger Speicher) und habe aber gleichzeitig, einen verstecken Container, der nicht entdeckt wird.

Verliert ihr denn Stick, bleibt zwar ein mulmiges Gefühl zurück, aber ihr könnt euch sicher sein, dass niemand an die Daten heran kommt.

Hier noch 2 Bilder:


Dienstag, 15. Oktober 2013

Systempartition schützen/verschlüsseln


  1. Wir haben TrueCrypt geöffnet
  2. Gehen wir auf „create volume“
  3. Wir wählen dem Punkt: „Encrypt the system partition or entire system drive“ - Für die die es auf deutsch haben, es sollte Punkt 3 sein
  4. Wir wählen „normal“ aus – Sprich Punkt 1
  5. Jetzt wählen wir „Encrypt the Windows system partition“ - Punkt 1
  6. Wir können jetzt zwischen „single boot“ (1) oder „multi-boot“ (2) wählen. Bei „single-boot“ habe ich nur 1 Betriebssystem installiert – Bei Multi 2+ - Ich muss „multi-boot“ wählen, da ich neben Windows auch noch Linux installiert habe!
    Wenn ihr nur Windows installiert habt, aber 2+ Accounts darauf laufen, wählt ihr bitte „single-boot“ - da es sich trotzdem um 1 Betriebssystem handelt!
  7. Wir wählen wieder unseren Algorythmus aus (welcher der Beste ist, habe ich euch in diesem Tut beschrieben: )
  8. Wir wählen unser sicheres Passwort aus!
  9. Ihr bewegt jetzt, wie es da steht, eure Maus hin und her
  10. Ihr sollt jetzt sagen wo er ein Iso-Image hin kopieren soll und es wird auch gebrannt! Ohne das brennen, kommt ihr nicht weiter – Es wird ein Abbild von eurem aktuellen System erstellt – bevor wir das ganze jetzt verschlüsseln!
  11. Siehe Punkt 10
  12. Die nächsten Punkte sind selbsterklärend – Das verschlüsseln und einrichten dauert ein paar Stunden – Am besten ihr macht das ganze über Nacht


Ich bin raus – Viel Spaß



Sonntag, 6. Oktober 2013

TrueCrypt – Wie ich eine Festplatte verschlüssle


Das Programm ist kostenlos und in englisch. Jedoch gibt es für die Aktuelle Version eine deutsche Sprachdatei!

Die Links dazu, füge ich am Ende des Tuts ein. Ich werde eine Festplatte (Partition) verschlüsseln.

Die Frage die ihr euch stellen müsste, wozu sollte ich eine Festplatte verschlüsseln? Da unsere Welt rasend Digitaler wird und immer mehr über PC läuft, ist es schon angebracht, die Kontoauszüge, Unterlagen für die Steuer, Kundenberichte oder auch Nacktbilder von der Freundin etc. zu verstecken.
Daher solltet ihr euch vorher überlegen, wie Groß die Kapazität der Festplatte sein soll...

Fangen wir an:

*Wie ihr eine Partition unter Win 7 erstellt, könnt ihr HIER nachlesen. 

  1. Wir starten TC → Wir klicken auf „Volumen erstellen/Create Volume“
  2. Klicken auf „Verschlüsselt eine Partition/Laufwerk bzw. Encrypt a non-system partition/drive“ → danach auf „Weiter“
  3. Wir wählen „Standard TC-Volumen“. Das sollte für einen „normalen“ Anwender völlig ausreichen. Da ich mal nicht davon ausgehe, dass ihr entführt oder erpresst werdet... → wir klicken auf „Weiter“
  4. Wir wählen die FP aus, welche wir verschlüsseln wollen – In meinem Fall ist das „Test für TC mit dem Buchstaben H“ - Diesen Hacken bei „Verlauf nicht speichern / Never save history“ lassen wir drin. Denn sonst könnte man nachvollziehen, welches Laufwerk zuletzt angewählt wurde bzw. verschlüsselt wurde → „Weiter“
  5. Da ich jetzt davon ausgehe, dass ihr eine leere Partition habt, verwenden wir „Verschlüsseltes Volumen erstellen und es formatieren / Create encrypted volume and format it“ - Dies Variante ist schlicht schneller.
    Nehmt ihr Punkt 2 – Dauert es Stundenlang ehe die ganzen Sachen verschlüsselt sind → „Weiter“
  6. Als VS-Algorit. Empfehle ich „Serpent-Twofish-AES“ und als Hash-Algo „Whirlpool“ - Nach meinen Erfahrung ist diese Variante am sichersten → „Weiter“
  7. Er zeigt euch jetzt noch einmal das er 9Gb verschlüsselt und ob es die richtige FP ist → Weiter
  8. Jetzt legt ihr ein Kennwort fest – Wichtig dabei, es sollte von jedem etwas behalten – Groß- Kleinbuchstaben, Sonderzeichen, Zahlen und es sollte mindestens um die 12 Zeichen lang sein – Somit könnt ihr euch relativ sicher sein, dass es nicht geknackt wird! → Weiter
  9. Ihr werdet jetzt gefragt, ob ihr Dateien über 4Gb auf euren Stick laden wollt, in meinem Fall ist das nicht so, also setze ich dem Punkt bei „Nein“ - Solltet ihr ein Volumen verschlüsseln mit 100Gb ist es wohl vom Vorteil, „Ja“ zu wählen → „Weiter“
  10. Es geht ans Formatieren – Da ich keine Dateien über 4Gb speichern möchte, lass ich das Dateisystem auf „FAT“ - Wenn ihr über 4Gb gehen wollt, wählt ihr das Format „NTFS“.
    Es steht jetzt da, dass ihr den Zeiger 30s im Fenster bewegen sollt, die Begründung steht da, tut das auch → „Weiter“
  11. Ihr bekommt jetzt eine WARNUNG das die FP formatiert wird und das alle sich darauf befindlichen Dateien GELÖSCHT werden!!! Da wir aber eine leere Partition haben, soll uns das dann nicht weiter stören. Wir bestätigen also mit „Ja“ und das Programm fängt an die Partition zu verschlüsseln.
    Bei dir dauerte es ca. 5 Minuten für 10Gb – Wie lange das dauert, hängt von diversen Faktoren ab – Es kann gut und gerne sein, wenn ihr 500Gb verschlüsseln wollt (warum auch immer...) das dies 1 Tag dauern kann → Ist das getan, klicken wir auf „beenden/exit“ Da wir erstmal nichts weiter verschlüsseln wollen.

    Die Verschlüsselung ist durch – Klickt ihr nun einmal auf „Arbeitsplatz/Computer“ seht ihr eure Partition heißt „Lokaler Datenträger“ - klickt ihr darauf, möchte er die Partition formatieren, was wir natürlich NICHT wollen...

    Wir wechseln wieder zu TC dort werden euch mehrere Festplatten bzw. Laufwerkbuchstaben angezeigt – Ich wähle jetzt einmal „T“ aus → danach klicken wir auf „Datenträger.../Select Device...“ und dort wählt ihr die verschlüsselte FP aus. Im meinem Fall ist das „H“.
    Wir klicken auf „Einbinden/Mount“ und geben unser gewähltes Passwort ein.
    Ihr seht jetzt in eurem Arbeitsplatz wird die FP mit dem Buchstaben „T“ angezeigt – Ihr könnt euch soviel Daten darein hauen wie ihr wollt bzw. was der Speicher zu lässt.

    Habt ihr euere Daten darauf gepackt, wechselt ihr wieder zu TC und klickt auf „Trennen“ ist die FP wieder verschwunden.


    Das war es auch schon 

    Ihr könnt mit TC auch noch andere Sachen tun. Ganz nett ist es, euere SystemPartition zu verschlüsseln – Bei Windows könnt ihr ja bevor ihr euch anmeldet, euer Konto mit einem Passwort schützen – Das jedoch relativ einfach zu knacken ist – Verschlüsselt ihr das ganze mit TC wird nach dem Einschalten des Computers, sofort das Passwort verlangt.
    Dazu werde ich ein anderes Tut schreiben, weil diesen Anleitung dafür die Falsche ist!!!

    Auch interessant ist es, nur ein Teil der Festplatte zu verschlüsseln bzw. anders ausgedrückt einen Teil der externen FP oder des USB-Sticks zu verschlüsseln ohne eine extra Partition zu erstellen. Das ganze landet dann in einem „Container“. Dazu werde ich aber auch noch ein extra Tut schreiben.

    Erstmal viel Spaß damit

    TrueCrypt: TC-Programm von Chip.de

    TC Sprachdatei: Deutsch Sprachfile für TC von Chip.de   


    Das ganze gibt es auch für Mac und Linux - Da aber leider die meisten immer noch Windows benutzen, habe ich mich dafür entschieden.

Windows 7 - Partition erstellen



Eigentlich würde ich so ein Tut nicht erstellen, da ich aber ein Tutorial für TrueCrypt schreibe (Festplatte verschlüsseln) möchte ich euch schnell zeigen wie ihr eine Partition erstellt um diese zu Verschlüsseln.

Das ganze basiert auf Win 7 (egal welche Version) – da ich nur Win 7 auf mein Testsystem installiert habe, kann ich nicht sagen ob dies auch so ist bei Vista, Win 8 oder XP so funktioniert.

Fangen wir an:

  1. Start drücken und in die Suche eingeben „Computerverwaltung“
  2. Es öffnet sich ein Fenster und wir klicken auf „Datenträgerverwaltung“
  3. Wir sehen unsere Festplatten und andere Datenträger. Scrollen wir jetzt nach unten (siehe Bild) sehen wir einen schwarzen Balken wo drunter steht „nicht zugeordnet“. 
    Mit einem Rechtsklick darauf sehen wir „Neues einfaches Volumen“ und klicken darauf.
  4. Wir gehen auf „weiter“ → jetzt können wir uns eine Größe überlegen. Ich habe 100 GB zur Verfügung. Jedoch brauche ich diese nicht komplett. Ich möchte „nur“ 10Gb haben. Ich gebe ein „10000“ dies entspricht 10Gb und klicke auf weiter.
  5. Jetzt könnt ihr einen Laufwerkbuchstaben wählen → Weiter → Wir wollen das Volumen formatieren. Wir können uns für NTFS und exFAT entscheiden → ich wähle exFAT* → bei Bezeichnung könnt ihr einen Namen wählen → den Hacken bei „Schnellformatierung“ lassen wir drin → Weiter → Fertig stellen.
  6. Ihr solltet nun eine neues Volumen haben.

* Warum habe ich exFat gewählt?

Bei exFat kann ich nur Daten unter 4Gb speichern. Wähle ich NTFS können die Daten beliebig groß sein. Da ich aber nur 10Gb zum Test gewählt habe, reicht mir exFAT völlig aus.


Nachtrag:

Da ich meine Festplatte (500Gb) schon partitioniert hatte, hatte ich auch die 100Gb „nicht zugeordneten“ Speicher – Das habt ihr vermutlich nicht.

Ihr müsst vermutlich erst euere FP verkleinern. Wie ihr oben auf dem Bild seht, hat mein D-Festplatte 150Gb – klicke ich via Rechtsklick darauf, steht dort „Volumen verkleinern“. Das klickt ihr an und zwackt euch 10gb ab (10000). Es kann mehr oder weniger sein... Dies ist euch überlassen.
Habt hier euere FP verkleinert, müsste bei euch jetzt 10Gb (ungefähr) „nicht zugeordneter Speicher“ angezeigt werden. Welche ihr für einen neue Partition (siehe oben) nutzen könnt.

Hier der Link zu TrueCrypt, wie ihr eine Festplatte verschlüsseln könnt: KLICK

Dienstag, 10. September 2013

Die Pi-Cam

Nach langem hin und her, habe ich mir nun doch die Pi-Cam gekauft. Ich habe noch kein wirklichen Einsatzzweck für mich gefunden... Aber das wird schon noch kommen.

Sie ist ziemlich klein und lässt sich ganz gut verstecken. Ihre Größe Mist ca. 2,5 x 2,5cm. Ein netter Einsatzzweck ist eine verstecke Überwachung. Mit dem RPi zusammen, würde die Cam wunderbar in eine hohle Bibel passen und die Cam würde nicht auffallen.



Der Zusammenbau ist ein klein wenig "tricky"

Zwischen dem Lan und HDMI Stecker, sehr ihr eine CSI-Schnittstelle. Dieses "PlasteDing" müsst ihr nach oben "aufschieben". Am besten mit 2 Fingern und das ganze macht ihr bitte sanft und nicht mit Gewalt.
Die "blaue Seite" muss in Richtung des Lan schauen. Führt die Kamera langsam in den Schlitz und verschließt die Schnittstelle nun wieder (durch sanftes herunterdrücken).
Zum Schluss sollte das dann also so aussehen:
Im Hintergrund ist im übrigen die aktuelle Ausgabe des deutschen WIRED-Magazins...

Konfigurieren wir mal die Cam:

Ist unsere "Raspbian" nicht auf dem aktuellen Stand, führen wir aus:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

Ist dies getan geben wir in die Konsole folgendes ein:

sudo raspi-config - Es öffnet sich ein Fenster - wir gehen zu Punkt 5 "Enable Camera" und klicken dort auf "Enable" - danach auf "finish" und der Pi bootet neu.

Wir machen ein Foto:

Im Terminal gebt ihr ein:

raspistill -o test.jpg (statt Test könnt ihr auch hund.jpg, auto.jpg oder was auch immer eingeben)

Ist die Cam richtig angeschlossen, leuchtet ein extrem nerviges Licht auf und das Bild wurde gemacht.
Gespeichert wird es im Verzeichnis "/home/pi/"

Wenn ihr die Kamera zur Überwachung nehmen wollt. Ist es sinnvoll dieses Licht abzuschalten. Ihr geht in das "Boot" Verzeichnis und öffnet die "config.txt" und tragt folgendes ein:

 disable_camera_led=1

Macht ihr nun ein Bild, sollte das Licht aus sein.

Gebt ihr im Terminal "raspistill" ein - Zeigt er euch sämtliche Optionen, welche ihr bei Foto schießen noch so einstellen könnt.


Drehen wir ein Video

Wir geben ein:

raspivid -o video.h264 -w 1280 -h 720 -t 5000

video.h264 gibt das Format an

-w 1280 -h 720 die Größe die Höhe/Breite an

-t 5000 wie lange es aufnehmen soll - Bei mir sind es 5 Sekunden - Die Cam arbeitet in Millisekunden - Also würde bei einem 30 Sekunden Video "-t 30000" stehen

Wenn ihr ohne Höhe und Breite arbeitet, ist das Standart Format 1920x1080

Beispiel:

raspivid -o video.h264 -t xxxxx

Da ich euere Speicherkarte nicht kenne, kann ein Video natürlich nicht unendlich aufzeichnen. Mein 5s. Video hat eine Belastung von 7,4Mb.

Ich werde die Tage einmal testen, wie der Zeitraffer funktioniert und wie stabil ein Netzwerk-Stream läuft.

Viel Spaß

*Nachtrag

Beim anschließen der Cam, nicht gleich verzweifeln wenn das Terminal einen Fehler angibt. In der Regel, steckt nur das Kabel nicht richtig oder falsch drin.
Ich habe beim ersten Anschließen auch gut 10 Anläufe gebraucht, ehe die Kamera richtig lief!

Sonntag, 1. September 2013

Physisches hacken (Gebäude und drumherum)



Je größer eine Firma ist umso leichter ist diese anzugreifen. Ich verweise da auf meinen Beitrag zum SocialHacking – Soll heißen, ihr könnt eine Firma mit 500 Leuten eher infiltrieren als eine Firma mit 50 Mitarbeitern.
Dazu müsst ihr jedoch „abgezockt“ sein. Folgende allgemeine Punkte sind zu beachten:

- Größe des Gebäudes
- Anzahl der Mitarbeiter (Raucherpause, wenn da 20 Mann stehen, ist die wahrscheinlichkeit groß einfach mit durch die Tür zu kommen (wenn diese einen Keylog[Schlüsselkarte] hat)
- Standort (Ein Industriegebiet oder Bürokomplex ist von Vorteil)
- Wie viel Ein-/Ausgänge gibt es? Sind diese Bewacht?
- Der Empfang ist nich besetzt – der PC ist frei zugänglich...
- Ein Mann in Uniform kommt – Ich möchte Computer/Kopierer/Server etc. reparieren – er kann sich frei bewegen...
- checken ob es eine Videoüberwachung gibt
- Disc/Sticks/SD-Karten liegen einfach rum
- Räume sind freu zugänglich – gerade der Computer-/Serverraum
- Wenn ich an einem Computer gelang – Daten im Papierkorb – Zack sind sind auf einem Stick.

Das sind neben der Informationsbeschaffung die wichtigsten Punkte. Ein Anfang ist gemacht.

Informationsbeschaffung das Große WorldWideWeb




Ich bin bereits im Bereich „SocialHacking (Hier & Hier) mal darauf eingegangen wo und wie ihr euch Daten „besorgen“ könnt. Heute möchte ich das etwas vertiefen. Ich werde euch ganz simple Wege und Webadressen zeigen wo ihr genügend zusammentragen könnt.
Da ich nicht möchte, dass sich iwelche Leute angegriffen füllen oder sonstiges, werde ich das nicht an einer Privatperson fest machen, seht mir das bitte nach. Ich werde euch die Möglichkeiten aufzeigen wo und wie ihr Person X suchen könnt.

*Es ist hilfreich wenn ihr euch ein Dokument anfertigt, wo ihr euere Suchergebnisse eintragen könnt um diese später zu analysieren.

Fangen wir an...:

Social Media

Facebook: Das größte soziale Netzwerk. Viele machen sich um ihre Sicherheit keine oder nur kaum Gedanken. Das ist unser Vorteil. Wir bekommen Infos über die Interessen unserer „Opfer“, vielleicht denn Wohnort, Beruf, Freunde uvm.
Um Facebook richtig nutzen zu können, solltet ihr euch Registrieren. Wenn ihr nicht eueren Real-Account nehmen wollt, legt euch einen zweiten an.
Facebook ist das egal ob es euch im echten Leben gibt oder nicht. Auch wenn sie gerne etwas anderes heucheln.

*GraphSearch die Funktion steht steht deutschen Nutzern soweit ich weiß noch nicht zur Verfügung. Stellt ihr euren Acc auf „us“ um funktioniert dies aber.
Am einfachsten ist es, ihr legt euch gleich ein US-Acc an.


Neben Facebook, gibt es auch noch zahlreiche andere social-networks: schueler.cc, meinVZ(falls es die noch gibt), google+ Ihr kennt sicherlich auch noch viele und man kann die Liste ewig fortsetzen. Auf ein paar Netzwerke möchte ich jedoch noch eingehen.

123people.de: Die Seite sucht sämtliche Sachen zu einem Namen zusammen und liefert 100derte Ergebnisse. Ihr könnt speziell in einem Land suchen oder sucht Weltweit.

Yasni.com: Im Prinzip das gleiche wie 123people.de jedoch könnt ihr hier etwas... genauer suchen.

Xing.com – linkedin.com: Das sind Firmen-/Berufsnetzwerke. Ihr könnt da entweder euer Profil rein stellen und nach Jobs suchen (oder euch finden lassen).
Oder ihr informiert euch über Firma xy. Linkedin.com arbeitet dazu noch international und gibt die ein oder andere Information mehr Preis.

Pinterest.com und flickr.com sind Fotocommunitys – Pinterest.com kenne ich jetzt nicht persönlich. Diese Info habe ich von Wikipedia.

Youtube.com: Firmenvideos, Presentationen etc.

twitter.com: Nutzt da mal die #hashtag Funktion. Ihr findet da viele Informationen die man „regulär“ vielleicht nicht bekommt. Hier und da „quatscht“ vielleicht ein Mitarbeiter oder ein verärgerter Kunde zu viel.

Zabaserach.com: Das selbe wie 123people.de nur das man die Amerikanischen Staaten durchsuchen kann.


Was die soziale Suche angeht, war es das erstmal – aber es geht ja weiter.


Einer der oder wohl DIE erste Anlaufstelle ist google.com, die zweite ist oder sollte wikipedia.de sein. Zu diesen beiden Websites erzähl ich euch nichts weiter.
Für google.com habe ich bereits ein Tut geschrieben (Google hacking). Nutzt die Suchoperatoren um bessere Ergebnisse zu erziehlen.

Neben Google, solltet ihr noch bing.com & yahoo.de/com berücksichtigen. Gerade bing.com findet Sachen, die Google vielleicht erst auf Page 10 veröffentlicht.

Im weiteren Sinn solltet ihr auch groups.google.com berücksichtigen. Viele Leute benützen dies für diverse Anfragen – Gerade SysAdmins, Netzwerkleute etc. nutzen die groups sehr gerne und verraten gerne mal das ein oder andere Detail zuviel (Netzwerksoftware etc. oder lassen gleich mal ihre private Mail-Adresse. Telefonnummer etc. da).

Wenn ihr auf einer Website surft oder euch Infos besorgt, achtet vielleicht auch darauf ob es „offenen“ Kundenkontakt gibt. Soll heißen, lest oder überfliegt die Kommentare. Die ein oder andere Information könnte darin versteckt sein.

Lokalisieren:

Es ist immer von Vorteil, wenn man weiß wo sich ein Unternehmen befindet oder wo die Website gehostet ist. Auch bekommt ihr i.d.R. auch diverse Kontaktdaten. Eine Mail-Adresse oder die Telefon-/Handynummer + Adresse.

Who.is – whois.net (ein paar mehr Funktionen) & dnstools.com (stand August wird die Website aktuell überarbeitet).

Um mal in das Internetregister der Kontinente zu sichten, stehen folgenden Websites zur Verfügung:

Website Kontinente
apnic.com Asien + Pazifik
whois.arin.net/ui Nordamerika + Pazifik
lacnic.net/en Lateinamerika + Pazifik
apps.db.ripe.net/search/query.html Europa + Zentralasien + naher Osten + Afrikanische Länder nördl. des Äquators
dotgov.gov Amerika
afrinic.com Afrika
Website Erklärung
facebook.de Größtes soziales Netzwerk
plus.google.com Interessantes soziales Netzwerk
123people.de Leute finde (Name, Mail-Adresse etc.)
yasni.com Leute finde (Name, Mail-Adresse etc.)
xing.com Berufe-Netzwerk & Firmenwissen
linkedin.com Berufe-Netzwerk & Firmenwissen
pinterest.com Fotocommunity
flickr.com Fotocommunity
youtube.com Videoplattform
twitter.com Kurznachrichtendienst #hashtag verwenden
zabasearch.com Leute finden in Amerika
google.de Suchmaschine
bing.com Suchmaschine
yahoo.de Suchmaschine
wikipedia.de Infos zu Leuten, Firmen, Wörtern allen & jeden
groups.google.com Suchanfrage für diverse Themen
who.is Wo ist welche Website
whois.net Wo ist welche Website, mehr Informationen
dnstools.com Zur Untersuchung einer Website
firmenwissen.de Informationen kaufen
hoovers.com Informationen kaufen
httrack.com Programm zur Download einer Website
dpma.com Deutsche Patente
epo.org Europäische Patente
uspto.gov US-Patente


Google Maps, wenn ihr euch die Umgebung anschauen wollt...

Maillisten und Informationen kaufen

Im Netz schwirren eine Vielzahl von Maillisten herum – Manche sind öffentlich, manche nicht. Dafür befragt ihr einfach mal Google. Ihr sucht zum Beispiel *maillist/e*uni Name* oder Firmenname.

Wenn ihr Kohle übrig habt, könnt ihr euch Informationen auch kaufen. Websites wie firmenwissen.de oder hoovers.com verkaufen Information. Gestückelt oder im Paket. Für alle Infos über Google, muss ich bei hoovers.com aktuell $50.000 blechen.

Lieber offline arbeiten

Untersucht ihr eine größere Website wo man schon mal ein paar Stunden/Tage etc. braucht. Empfiehlt es sich die Website offline anzusehen. Ein bewehrtes Tool was die komplette Website downloaden inkl. Dokumente ist httrack. Zu beziehen ist es von der Website httrack.com.

Patente und Markennamen

Je nachdem was ihr sucht oder finden wollte, ist es ganz hilfreich die zuständigen Datenbänke für Patentrechte zu durchforsten.

Dpma.de – Deutschland
epo.org – Europa
uspto.gov – Amerika

Zusammenfassend bekommt ihr hier ein Tabelle mit allen Websites und einer Kurzinfo.


Hier noch eine Checkliste wonach „wir“ suchen

- Namen + Kontaktdaten
- Firmendaten – Ort – Adresse – etc
- Eigentumsverhältnisse (Meist nich auf legalen Wege zur reallisieren)
- Presse (Suchmaschine)
- Kapitalverteilung (Kapitalgesellschaften)
- Zusammenschlüsse und Firmenaufkäufe (Presse - Handelsnachrichten)
- Patente und Handelsmarken
- Webcasts, Auftritte im Netz